Für Friseurbesuche geben Frauen hierzulande knapp 250 Euro im Jahr aus, Männer rund 112 Euro. Künftig tun die Deutschen damit nicht nur ihren Haaren etwas Gutes, sondern auch dem US-Konzern Procter & Gamble (P & G). Der Konsumgüter-Riese hat die Aktienmehrheit des Darmstädter Kosmetikunternehmens Wella übernommen. P & G ist die globale Nummer zwei bei Körperpflegeprodukten (hinter L'Oréal). Mit Shampoo-Marken wie Pantene, Head & Shoulders und Herbal Essences ist der US-Konzern stark in Drogerien vertreten, Wella öffnet ihm die Friseursalons. Was der Deal für das Unternehmen und die rund 17 000 Mitarbeiter bedeutet, ließ der Wella-Vorstand offen. P & G-Chef Alan G.

Lafley hat seinen Aktionären jedenfalls "deutliche Effizienzsteigerungen" versprochen.