Ronald Syme: Die Römische Revolution. Machtkämpfe im antiken Rom - hrsg. von Christoph Selzer und Uwe Walter - Klett-Cotta, Stuttgart 2003 - 769 S., 35,- e

Ein Klassiker der althistorischen Forschung: Im Jahr 1939, kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, veröffentlichte der Oxford-Historiker Ronald Syme sein berühmtestes Buch, The Roman Revolution, in dem er, mit deutlicher Anspielung auf aktuelle Entwicklungen, schilderte, wie ein dux, Augustus, die Macht im Staate eroberte und die alte Oligarchie durch treue Gefolgsleute ersetzte. Zum 100. Geburtstag Symes am 11. März liegt nun eine gründlich revidierte Neuausgabe vor, ergänzt um ein Nachwort von Werner Dahlheim über Autor und Werk und einen Essay von Uwe Walter über die ganz eigene, an Tacitus erinnernde Sprache Symes.

Georges Lefebvre: Napoleon - hrsg. von Peter Schöttler - Klett-Cotta, Stuttgart 2003 - 612 S., 29,50 e

Ein Klassiker der Napoleon-Literatur: Im Jahr 1935 veröffentlichte der französische Historiker Georges Lefebvre eine große Biografie, die den internationalen Forschungsstand souverän zusammenfasste und Aufstieg und Fall des korsischen Generals und späteren Kaisers einbettete in die Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat seiner Zeit. Peter Schöttler vom Centre Marc Bloch in Berlin hat die deutsche Ausgabe kenntnisreich bearbeitet. Daniel Schönpflug erläutert in einem Nachwort, welche Rolle Lefebvres Buch für die moderne Geschichtsschreibung gespielt hat.