Transistor mit Durchblick.

Transparente Transistoren haben Ingenieure aus Oregon, USA, gebaut. Indem sie dünne Halbleiterschichten aus Zinkoxid und Indium-Zinnoxid auf eine Glasplatte dampften, stellten sie Transistoren her. Die weniger als ein tausendstel Millimeter dünnen, durchsichtigen Elemente sollen Flachbildschirme heller und kontrastreicher machen (Applied Physics Letters, Bd. 82, S. 733).

Spermien auf der Duftspur.

Maiglöckchenduft lockt Spermien an. Bochumer Biologen entdeckten in menschlichen Spermien ein Protein, das als Duftrezeptor fungiert. Lockten sie Spermien mit Maiglöckchenduft, schwammen diese geschwind auf die Duftquelle zu. Außerdem fanden die Forscher einen Riechstoff, der Spermien umherirren lässt. Der olfaktorische Abtörner könnte sich als Verhütungsmittel eignen (Science, Bd. 299, S. 2054).

Lockruf der Grashüpfer.

Lauscht das Weibchen des Nachtigallgrashüpfers dem Balzgesang, entscheidet es sich nach wenigen Zehntelsekunden für oder gegen den Werber. Intoniert der Insektenmann perfekt mit Beinen und Flügeln, ist er gesund und potent.

Berliner Biologen spielten Weibchen Lockrufe vor, einige davon künstlich verfremdet. Elektroden im Hirn zeichneten die Reaktion auf. Weibchen reagierten am stärksten auf Gesänge mit intakter zeitlicher Struktur.