Als Mutter einer friedensbewegten, fünfzehnjährigen Tochter stelle ich die Frage: Wenn es die Hamburger Polizei nicht schafft, eine Demonstration von Kindern und Jugendlichen friedlich zu begleiten und zu beenden, wie sieht dann das Sicherheitskonzept bei den geplanten Olympischen Spielen 2012 aus, die Hamburg ausrichten möchte?

Wenn PolizistInnen nicht mehr mit SchülerInnen sprechen (dürfen) und engagierte LehrerInnen Disziplinarmaßnahmen für die Begleitung von Minderjährigen zu erwarten haben, dann bin ich Feuer und Flamme für den Dialog auf allen Ebenen.

Wasserwerfer sind keine friedensstiftende, demokratische Antwort auf die existenziellen Fragen und Zukunftsängste von Jugendlichen!

Brigitta Klotz Hamburg