Zur Hochzeit seines Onkels war die Familie der Braut nach Russland gekommen. In seinem Tagebuch vermerkte er, dass er neben der zwölfjährigen Schwester der Braut saß, der kleinen zwölfjährigen A., die mir wirklich gut gefiel.

Ein paar Tage später, bei einem Ausflug, aß man in der Mühle Schwarzbrot und trank frische Milch - Mit E., der hübschen kleinen A. und S. speisten wir zu Abend. A. und ich schrieben unsere Namen auf das Hoffenster. (Wir lieben uns.) Da war er 16.

Fünf Jahre später, im Januar, beim Wiedersehen am Bahnhof: Sie ist sehr gewachsen und hübscher geworden. Sie gingen zusammen mit der großen Schwester zum Tanzen, zum Rodeln und Schlittschuhlaufen und auch ins Theater.

Nachdem sie abgereist war, schrieben sie sich (... in Liebe stets Deine A.

und ... stets Dein Dich liebender N.).

Als wieder zwei Jahre vergangen waren, sie 19 war und er 23, schrieb er in sein Tagebuch: Mein Traum ist, eines Tages A. zu heiraten. Ich liebe sie seit langem, aber inniger und stärker seit ... sie sechs Wochen in P.

verbrachte ... das einzige Hindernis oder die einzige Kluft ist die Religion!