[Abstract] Auf "eine der besterhaltenen Siedlungen aus der Bronzezeit" stießen Archäologen in dem kleinen Dorf Nola nordöstlich des Vesuv. Bereits 2000 Jahre vor der Verschüttung Pompejis hatte hier der Vulkan schon einmal alles Leben vernichtet und unter der Ascheschicht einen Schnappschuss der damaligen Zeit festgehalten.  Werkzeug, Mehlreste und sogar die Umrisse der Leichen wurden auf diese Weise konserviert. Jüngste Ausgrabungen geben detailliert Aufschluss über den Alltag des Agrarvölkchens von Nola. Währenddessen lassen vulkanologische Untersuchungen vermuten, dass die Magmakammern unter dem Schlund des Vesuvs  wieder gut gefüllt sind. Der nächste Ausbruch droht – und gefährdet die Millionenmetropole Neapel.[Zum Artikel]