"Das ist mit Sicherheit der letzte Krieg, den es unter zivilisierten Nationen geben wird."

Private Arthur Wrench, 1/4th Batallion, The Seaforth Highlanders, 11. November 1918

Der Krieg ist vorbei. Ist er auch schon reif fürs Museum? Beinahe. Saddam Hussein jedenfalls wird schon ausgestellt. Als zynisch grinsende Gummipuppe. Als schurkischer Kinderfänger in einer Multivisionsschau. Als lächelndes Emblem auf einem irakischen Wandkalender. Alles Exponate aus der Abteilung Golfkrieg I, der "Mutter aller Schlachten". Genau wie die Antiradarrakete ALARM, vorgedruckte surrender notes, kleine Pappkärtchen, mit denen irakische Soldaten den Alliierten ihre Kapitulation signalisieren sollten, oder die Uniform von Stormin’ Norman Schwarzkopf. Und lange wird es nicht mehr dauern, bis das Imperial War Museum (IWM) auch einen Künstler auf die Spur des gestürzten Diktators und seines letzten Gefechts setzen wird. Auf dass er sich und uns ein Bild mache von jener Schlacht, die nach dem Wunsch der alliierten Generäle etwas zuvor nie Gesehenes werden sollte. So wie Langlands & Bell ein Bild, viele Bilder gemacht haben vom umkämpften, befreiten Afghanistan.