"Das ist mit Sicherheit der letzte Krieg, den es unter zivilisierten Nationen geben wird."

Private Arthur Wrench, 1/4th Batallion, The Seaforth Highlanders, 11. November 1918

Der Krieg ist vorbei. Ist er auch schon reif fürs Museum? Beinahe. Saddam Hussein jedenfalls wird schon ausgestellt. Als zynisch grinsende Gummipuppe. Als schurkischer Kinderfänger in einer Multivisionsschau. Als lächelndes Emblem auf einem irakischen Wandkalender. Alles Exponate aus der Abteilung Golfkrieg I, der "Mutter aller Schlachten". Genau wie die Antiradarrakete ALARM, vorgedruckte surrender notes, kleine Pappkärtchen, mit denen irakische Soldaten den Alliierten ihre Kapitulation signalisieren sollten, oder die Uniform von Stormin’ Norman Schwarzkopf. Und lange wird es nicht mehr dauern, bis das Imperial War Museum (IWM) auch einen Künstler auf die Spur des gestürzten Diktators und seines letzten Gefechts setzen wird. Auf dass er sich und uns ein Bild mache von jener Schlacht, die nach dem Wunsch der alliierten Generäle etwas zuvor nie Gesehenes werden sollte. So wie Langlands & Bell ein Bild, viele Bilder gemacht haben vom umkämpften, befreiten Afghanistan.

Im Oktober 2002 schickte das so genannte Artistic Records Committee das Künstlerpaar Ben Langlands und Nikki Bell an den Hindukusch, Kriegskunst zu machen, eine Auftragsarbeit wie die mehr als 500 anderen, die das Londoner Museum seit seiner Gründung durch das britische Parlament im Jahr 1920 vergeben hat. Und doch anders. "Wir waren sehr überrascht, als die uns angerufen haben", erzählt Nikki Bell, "normalerweise werden Künstler beauftragt, die eher traditionell arbeiten, Zeichnungen machen oder mit Wasserfarben malen." Langlands & Bell machen von Architektur inspirierte Konzeptkunst, Heldenbilder sind da nicht zu erwarten. Da das Committee aber auch keinerlei Vorgaben macht, reisen die beiden zweieinhalb Wochen kreuz und quer durch das Land. "Wir hatten anfangs Kontakt zur Armee. Aber das ist uninteressant. Wir sind Künstler, nicht Kriegskünstler."

Das Budget ist klein, am Ende zahlen die beiden bei der Auftragsarbeit noch drauf. Sie fahren nach Bamyan, an den Ort, wo die Taliban zwei riesige Buddha-Statuen pulverisierten. Eine Schar Waisenkinder versucht, in den nunmehr leeren Felswölbungen in 2500 Metern Höhe und bei bitterer Kälte zu überleben. Daraus Kunst zu machen erscheint Langlands & Bell ebenso frivol wie der von Europa aus betriebene Versuch, die Statuen zu rekonstruieren. "Die Kinder brauchen erst mal ein Dach überm Kopf." Mithilfe eines Fahrers und eines Übersetzers schlagen sie sich schließlich nach Daruntah westlich von Dschalalabad durch, wo Ende der neunziger Jahre Osama bin Laden ein Anwesen besaß und heute lokale Miliz um einen Lkw mit Raketenwerfer herumlungert.

"Stellt schon mal das Bier kalt für meine Rückkehr"

The House of Osama bin Laden heißt die Ausstellung, die in der vergangenen Woche im Imperial War Museum London eröffnet wurde. Aus einigen hundert Fotos der Anlage, idyllisch oberhalb eines Sees gelegen, haben Langlands & Bell ein virtuelles Computermodell gemacht. Mithilfe eines Joysticks können die Besucher wie in einem Videogame das Haus durchstöbern, immer auf der Jagd nach dem großen Abwesenden, dem meistgesuchten Verbrecher der Welt. Ein fintenreiches Spiel mit den Bildern vom sauberen Krieg, das die Hatz auf bin Laden durch eine nur noch virtuelle Realität inszeniert. Das hat so wenig mit traditioneller Kriegskunst zu tun wie der kurze Film Zardad’s Dog, in dem Langlands & Bell den Prozess gegen den Warlord Abdullah Shah vor dem Obersten Gerichtshof in Kabul dokumentieren.

Drei seiner Frauen, fünf seiner Kinder und Dutzende andere Menschen soll er umgebracht haben, und in einem archaischen Verfahren, das ein Mullah mit einem inbrünstigen Gebet eröffnet, wird der "Hund" zum Tode verurteilt. Fern wie ein fremdes Sonnensystem erscheint das Land, in das der Westen, als er noch einig war, nicht nur Künstler, sondern auch Soldaten geschickt hat, um es nach seinem Bilde zu formen. Daraus wird wohl nix, bedeuten uns Langlands & Bell; die Afghanen fürchten, schon wieder vergessen zu sein, und klammern sich wie Ertrinkende in einem Zeitstrudel an das raue Tau des islamischen Rechts. Neben die Projektionsfläche für ihren Film haben die Londoner Künstler ein weißes Relief gehängt: die Weltkugel im Lorbeerkranz, das Signet der Vereinten Nationen. Doch seltsam verformt ist es, mit Gewalt von oben her gestaucht, ein stromlinienförmiges Weichei. Entstanden ist diese Arbeit schon 1990, "aber sie schien uns jetzt passend", sagt Nikki Bell. Die "Kollateralschäden" eines Konflikts sehen Künstler schärfer als die Strategen.

So war es schon 1917, als John Singer Sargent den Auftrag erhielt, in einem Monumentalgemälde die heldenhafte Kooperation zwischen Briten und Amerikanern an der Westfront zu feiern. Er fand kein Motiv, das dem gewünschten Riesenformat standhielt, bis er – nach dem Fünfuhrtee, wie sich sein Begleiter erinnerte – auf ein Lager mit mehreren hundert Opfern eines Gasangriffs stieß. Die waren ihm die vereinbarten vierzehneinhalb Quadratmeter Leinwand wert; zwei Soldatentrupps, die vom Senfgas zeitweise blind gewordenen Augen mit Lappen verbunden, stapfen durch ihre am Boden sich windenden Kameraden. Lapidar Gassed heißt das Bild, in dem Sargent mit altmeisterlicher Technik und einem rosa-milden Sommersonnenuntergangslicht versucht, die Schrecken dieses ersten modernen Krieges zu bannen – und sie so erst recht ausstellt. Die vermeintlichen Heroen sind Krüppel, die Leiber am Boden verschmelzen mit der Erde, ein biblisches Endzeitbild: Staub zu Staub.

Es ist das Hauptwerk der rund 14000 Exponate umfassenden Kunstsammlung des Imperial War Museum. Bereits 1916 wurden die ersten Künstler bei der britischen Armee fest angestellt, bis 1945 wurden regelmäßig Auftragsarbeiten vergeben. 1972 nahm man diese Tradition wieder auf, seither hat das Museum war artists nach Nordirland, auf die Falklands, in das geteilte Berlin, an den Golf, nach Jugoslawien und Afghanistan geschickt. Stilistisch sind fast alle über das Jahrhundert hinweg einem expressionistischen Realismus treu geblieben. Aber die in Marsch gesetzten Künstler sollten auch nicht die Kunst voranbringen, sondern Dokumente schaffen, in denen das Wesen des Krieges deutlicher wird als in bloßen Schnappschüssen.

Jetzt hängen all diese Ansichten von Panzern, Flugzeugen, Schiffen, Schützengräben, Lazaretten, Detonationen im zweiten Stock des Imperial War Museum – und verlieren die Schlacht um die Aufmerksamkeit der Besucher. Kaum jemand verirrt sich in die Galerie, wenn in der großen Halle echte U-Boote, Kampfflugzeuge, eine V2-Rakete und sogar eine Atombombe inspiziert werden können. Das Kriegsmuseum macht in Zeiten des Krieges business as usual. Nirgends findet sich ein Hinweis auf den aktuellen conflict, wie das Geschehen im Irak hier genannt wird; kein Sticker "We’re backing our forces" in den Farben des Union Jack, wie ihn das Boulevardblatt Sun massenhaft unters Volk wirft, bringt die Museumsmaschine ins Stottern. Das ganze Haus ist erfüllt von einer Art Geräuschgas, eine Mischung aus dem anschwellenden Pfeifen von Artilleriegeschossen, schwerem MG-Feuer und fernen Detonationen, die aus den zahllosen Kabinetten dringt. Schulklassen drängeln durch The Trench, den Schützengraben aus dem Ersten Weltkrieg, der den Realismus dieser art of war auf die Spitze treibt: Aus kleinen Metallöffnungen im Unterstand strömt eine Schnupperprobe Senfgas.

"Wir haben 5 Panzer in einer einzigen Attacke in nur

5 Minuten zerstört. Nicht schlecht, oder? Stellt schon

mal das Bier kalt für meine Rückkehr."

Brief von "Tomo", 1st Batallion The Staffordshire

Regiment, Kuwait, Frühjahr 1991

In Kriegszeiten kennt das Kriegsmuseum nur einen Feind: die Kriegsmüdigkeit. Sagt Jim Forrester. Er ist der Direktor des Imperial War Museum North, der Außenstelle des Museums in Manchester. Im vergangenen Juni wurde dort in einem spektakulären Neubau von Daniel Libeskind die vierte Dependance der Londoner Zentrale eröffnet (ZEIT Nr. 8/02). 390000 Besucher hat der silbern glänzende Trutzbau bislang angezogen, schon jetzt 90000 mehr, als man für das gesamte erste Jahr erwartet hatte. Auch seit dem Angriff auf den Irak sind die Besucherzahlen stabil, darauf ist Forrester stolz, schließlich sind sie in London rückläufig. "Mancher hält den Besuch eines Kriegsmuseums im Moment wohl für unangemessen", vermutet Forrester, aber an seinem nahezu fensterlosen Haus prallen solche Vorbehalte offenbar ab wie Granatsplitter am Stahlhelm. Der Waffengang am Golf mag in Englands Öffentlichkeit zunächst umstritten gewesen sein – seit die Soldaten fallen, sinkt die Zahl der Kriegsgegner ständig. In einer halsbrecherischen Kehrtwende hat der Daily Mirror seine Antikriegshaltung von der Titelseite verbannen müssen, weil ihm die Leser wegliefen. Noch nie in seiner ganzen Karriere habe er sich so in seinen Lesern getäuscht, gab der Chefredakteur zu. Danach bestattete auch er auf dem Titel den jüngsten Gefallenen: Kelan Turrington, 18 Jahre alt, "born to serve".

Zu solchen Korrekturen sieht sich Forrester nicht gezwungen. "War shapes life" heißt das überzeitliche Motto seines Museums, der Krieg formt das Leben, da kann ihm sein breit gestreutes Publikum, das je zur Hälfte aus Männern und Frauen, Linken und Rechten besteht, in jedem Fall zustimmen. "Wir erzählen sehr persönliche Geschichten, die symbolisch für verschiedene Positionen in einem Krieg stehen", sagt Forrester, "wir glorifizieren nicht, wir verurteilen aber auch nicht." Wenn jemand nach dem Besuch zum Kriegsgegner werde, sei das genauso in Ordnung wie der Pazifist, der plötzlich die Notwendigkeit eines Kampfes einsehe. Auf einer Pinnwand darf jeder Stellung beziehen, was vor allem Kinder zeichnend tun. "Bush! Proof that empty warheads can be dangerous!!", hat einer auf einen Zettel geschrieben, ein anderer hat einfach das Wort war in Tarnfarben gemalt. Professionelle Neutralität nennt Forrester seine Haltung; dass allein die Auswahl aus den gewaltigen Beständen des IWM, aus all den gesammelten Filmen, Fotos, Waffen, Tönen, eine Wertung bedeutet, sagt er nicht.

Museumsreif ist für den Direktor ein Krieg bald nach dem letzten Schuss; die 220 Meter lange Zeitlinie, die den großen Ausstellungsraum umrundet und eine Chronik der Konflikte seit 1900 zeichnet, endet im Moment beim 11. September 2001. Doch schon denkt Forrester darüber nach, welche Geschichten es über die Eroberung des Iraks zu erzählen gibt. "Vielleicht stellen wir einen britischen Soldaten auf dem Weg nach Basra einem Einheimischen gegenüber, der die Panzer, aus Kuwait kommend, auf sich zurollen sieht." Und bald, da ist sich der Direktor sicher, wird das IWM einen war artist in den Irak entsenden. "Aber noch ist das zu gefährlich."

Gerade hat das Museum in Manchester seine erste große Sonderausstellung eröffnet, In the Mood, eine Geschichte der Unterhaltungsindustrie in Zeiten des Krieges von 1914 bis heute. Dass nun Stand-up-Comedians, Glenn Miller und Lilli Marlen die leichtfüßige Begleitmusik zum Marsch auf Bagdad liefern, war nicht beabsichtigt, die Schau wurde vor weit mehr als einem Jahr geplant. Minutiös weist sie nach, dass die Indienstnahme von Radio, Film, Theater und Musik zur Erheiterung der britischen Soldaten, aber auch der home front geplant war wie ein Feldzug. 1938 wurde eine Unterabteilung der britischen Armee gegründet, die Entertainments National Service Association ENSA (der Komiker Tommy Trinder vermutete, das Kürzel stünde für every night something awful). Sie war eine "Armee der Entertainer", mehr als 80 Prozent der gesamten Unterhaltungsindustrie lagen bis 1946 in ihrer Verantwortung. Über 2,5 Millionen Aufführungen organisierte sie in den Kriegsjahren, und manche steile Nachkriegskarriere begann auf den wackeligen Behelfsbühnen der ENSA.

Aber auch die Truppenbelustigung ist nicht mehr das, was sie mal war. Seit 1999 kümmert sich die von einem Komiker gegründete British Forces Foundation darum, das Wohlergehen und den Korpsgeist der Truppe zu stärken. "Heute dauern die Kriege gar nicht mehr lange genug, um Stars zu machen", sagt der Kurator Michael Simpson. Am Golf besteht die Hauptunterhaltung der Kämpfer aus Spielkonsolen, an denen die Soldaten sich schon mal warmballern. Nur eine Tradition hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg unverändert gehalten: Es gibt noch immer ein offizielles forces’ sweetheart, das Schätzchen der Truppe, ein Mittelding zwischen leibhaftigem Spindluder auf Welttournee und Mutter der Kompanie. Zurzeit ist das Claire Sweeney, Star in der Seifenoper Brookside.

"For Germans I was

the can opener from Hell.

Led them to fields of rust.

I was still doing the rounds

not so very long ago.

My motto? You’re dust."

Aus Michael Petruccis Gedicht auf den Panzer T-34, 2002

Das Museum ist so etwas wie die Bunte des Krieges: Ab zehn Uhr morgens wird zurückgemenschelt. Es erzählt tausendundeine Geschichte davon, wie die Menschen den Krieg ertragen. Warum sie ihn machen, wird kaum gefragt. Kriegsfilme seien die Pornos des Soldaten, schreibt der Golfkriegsveteran Anthony Swofford in seinem Buch Jarhead. Dann ist das Kriegsmuseum der Softporno der Veteranen, Reservisten, Ausgemusterten und Untauglichen. Wie jedes Museum kann auch dieses gar nicht anders, als seinen Gegenstand zu lieben. Eine "intensive, zum Denken provozierende Erfahrung" möchte der Museumsdirektor Forrester bieten, an der "Wahrheit" ist ihm ausdrücklich nicht gelegen. Seine Strategie heißt Überwältigung, seine Geheimwaffe the big picture.

Im Stundenrhythmus wird der große Ausstellungssaal zum Schlachtfeld des Wartainment, dann eröffnet eine 360-Grad-Audio-Video-Show das Feuer auf die Besucher. Aus unzähligen Projektoren werden überlebensgroße Bilder an die von Libeskind kunstvoll zersplitterten Wände geworfen, nebeneinander, übereinander, durcheinander. Je nach emotionaler Gefechtslage untermalen Cello, Flöte oder treibende Beats den optischen Sturmangriff; Satzfetzen aus dem Ton-Archiv des Museums, Bekenntnisse von Veteranen, Kriegsopfern, Wissenschaftlern, stiften einen notdürftigen erzählerischen Zusammenhang. Why War? heißt eine der drei Shows, die in knapp 15 Minuten ein Stakkato möglicher Kriegsgründe abfeuert, vom Kampf um Öl, um Wasser bis zum religiösen Wahn und zur namenlosen Angst, die "eine Wurzel aller Kriege" sei. Hier hat auch Saddam Hussein seinen musealen Auftritt, zusammen mit Adolf Hitler. Am Ende wird der Besucher von einem Klatschmohnfeld umzingelt, und aus dem Off wird Trost verheißen: "Es gibt Hoffnung, es gibt die Vereinten Nationen."

Müssen wir dem "Vater aller Dinge" nicht dankbar sein?

Die Shows sollen die Fülle der Museumsarchive belegen und – so die Doppelbedeutung des englischen big picture – nicht nur große Bilder, sondern große Zusammenhänge zeigen. Am Ende führen sie den Krieg jedoch als ein überwältigendes, hoch komplexes System vor, das man buchstäblich nicht durchschaut, weil man so schnell gar nicht gucken kann; ein Naturereignis, vom Menschen entfesselt, aber von diesem längst nicht mehr kontrollierbar. Wenn das Licht nach der Viertelstunde Antiaufklärung wieder angeht, ist man sturmreif georgelt für die alte These vom Krieg als Vater aller Dinge, dem wir in Wahrheit dankbar sein müssen. Ist nicht die Flugzeugturbine, die uns wie der Blitz an den Ballermann transportiert, ein schönes Kind des Gottes Mars? Wie auch das Internet, das Mobiltelefon und die Fortschritte in der Prothetik? Denn: Gäbe es keine Landminen, würden wir heute nicht so feine künstliche Kniegelenke bauen.

Im letzten, sechsten der "Silos" genannten Ausstellungskabinette, Legacy of War, geht die Theorie von Papa Krieg endgültig ab wie eine Interkontinentalrakete: Erst wenn die Menschheit sich in Schutt und Asche gelegt hat, können revolutionäre Ideen wachsen. Ohne das Elend des Zweiten Weltkriegs vor Augen hätten es die Briten zum Beispiel nie zu einem Wohlfahrtsstaat gebracht. Warum sich die Blitzkrieg-Traumatisierten dann nicht zu einem aufrichtigen "Danke, Adolf!" durchringen können, bleibt freilich so unklar wie die Funktion des ausgestellten 1982er Trabant, der wohl ein Symbol für den Kalten Krieg sein soll. Da helfen auch die Gedichte nicht weiter, mit denen Michael Petrucci die Exponate besingt und Apoll als Sohn des Mars outet.

Der Krieg im Museum ist eine unendliche Geschichte. Michael Forrester hat jedenfalls keine Sorgen, dass er eines Tages seine Chronik des Krieges nicht mehr fortschreiben kann, weil der letzte Schuss gefallen, der letzte Schurkenstaat beseitigt ist. Die Historie gibt ihm Recht: Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es nur ein einziges Jahr, in dem kein britischer Soldat getötet wurde.