Nach Moskau stiften gehen.

Paris hat eins, wie natürlich Rom und selbstverständlich Washington - London und Warschau, na klar, haben es ebenfalls - und jetzt auch Moskau: ein Deutsches Historisches Institut. Das östlichste dieser Institute haben am Montag die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gegründet, die jeweils 2,5 Millionen Euro für den Aufbau und die Arbeit in den nächsten fünf Jahren bereitstellen. Das DHI Moskau wird wie die Institute in anderen Ländern von der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland getragen. Bernd Bonwetsch, zuvor Professor für osteuropäische Geschichte in Bochum, wird die neue Einrichtung leiten. Er will die Forschungsarbeit auf die neuere und neueste deutsch-russische und deutschsowjetische Geschichte konzentrieren.

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Ausgezeichnet.

Der Ben Witter Preis, vergeben von der Ben Witter Stiftung in Hamburg, geht in diesem Jahr an den Berliner Journalisten Wiglaf Droste. Die Stiftung ehrt Droste für sein vitales Dissidententum und eine Prosa, die in ihrer Verbindung aus grobem Ton und feinem Stil beste Zeitungskunst sei. Der Ben Witter Preis - gestiftet von dem 1993 verstorbenen Hamburger Schriftsteller und Journalisten Ben Witter - ist mit 12 500 Euro dotiert. Bisherige Preisträger sind unter anderen Georg Stefan Troller, Gabriele Goettle, Wladimir Kaminer und Thomas Kapielski.