Eine Mutter, der ihr Kind abhandenkam, ist nicht zu trösten. Ihre Traurigkeit füllt das Haus. Ihr Kaffee schmeckt nach Kummer. Sie kann den Garten nicht betreten, ohne an das erinnert zu werden, was ihr angetan worden ist. Steigt sie in den ersten Stock, sieht sie das Zimmer ihrer kleinen Tochter: geräumig, sonnig, unverändert. Das bunt bezogene Bett, seit 22 Monaten verwaist. Puppen und Bären, erstarrt im Glasschrank. Staubwischen und Blumengießen, das ist alles.