What should I wish to live for?" – "Wozu noch leben?" Dies sollen die letzten Worte des 35-jährigen Theobald Wolfe Tone gewesen sein, als er am 19. November 1798 im Dubliner Gefängnis stirbt. Sein jahrelanger Kampf für Irlands Freiheit war vergebens gewesen. Mit seinem Tod erlischt für lange Zeit die Hoffnung auf eine politisch und konfessionell geeinte Republik – die englischen Bajonette hatten den irischen Widerstand gebrochen.

1798 endete in Irland, was 1789 begann: der Traum von der Freiheit. Wie so viele Menschen in Europa träumten ihn auch die Iren, nachdem in Frankreich die Bastille gefallen war. Unter der englischen Vorherrschaft litten besonders die Katholiken, aber auch die Presbyterianer in der nordirischen Provinz Ulster, die ebenfalls von den Privilegien der protestantischen Staatskirche ausgeschlossen waren. Die Iren wurden de facto aus London regiert: Die ganze Nation fühlte sich als Kolonie.

Anfangs waren es nicht die verarmten, entrechteten Bauern, die aufbegehrten, sondern Teile des protestantischen Mittelstandes. Wie in jenen Ländern auf dem Kontinent, in denen ein mehr oder minder aufgeklärter Spätabsolutismus die Bevölkerung drückte, zeigte auch hier die Opposition ihre Verbundenheit mit dem neuen Frankreich zunächst symbolisch und rituell und hielt dem parlamentarischen England vor Augen: Dort geht es gerechter zu!

So feierten Iren auf der ganzen Insel am 14. Juli 1791 den zweiten Jahrestag des Bastillesturmes. In den Straßen von Dublin, Derry oder Newry fanden Umzüge statt, der größte war in Belfast, der Hauptstadt von Ulster. Der Belfast News-Letter berichtete, dass die Demonstranten Porträts von Benjamin Franklin und dem Grafen Mirabeau durch die Straßen trugen. Englische Spitzel lasen auf Standarten Parolen gegen den Sklavenhandel in Afrika oder Aufforderungen zum Handeln: "Ein freies Volk wird frei, wenn es nur will!" Grüne Kokarden leuchteten an den Hüten; die uniformierten Irish Volunteers, eine von England unabhängige Bürgerwehr der besitzenden protestantischen Mittelschicht, zogen kampfeslustig mit. Beim anschließenden Festschmaus ließen die Redner den 14. Juli und die Pariser Nationalversammlung hochleben und forderten die Abschaffung der Sklaverei. Es war eine beeindruckende Demonstration für ein neues, republikanisches Irland – gegen die englische Krone.

"Ich danke Gott, dass ich kein Amerikaner bin"

Es sollte nicht das letzte Freiheitfest dieser Art sein. Bald boten die Siege des französischen Revolutionsheeres Gründe zum Feiern, so etwa im Oktober 1792, als es den Franzosen bei Valmy in der Champagne gelungen war, die Invasionstruppen des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation in die Flucht zu schlagen.

London wurde nervös. Ende 1792 verbat die Regierung jede öffentliche Parteinahme zugunsten der Revolution. Aber es war zu spät, den neuen Geist zu unterdrücken. Die Opposition formierte sich in Klubs und Gesellschaften. Und hier treffen wir auch auf ihren wichtigsten Protagonisten: Theobald Wolfe Tone.

Er war alles andere als der irisch-katholische Patriot, wie ihn das Klischee zeichnet. Tone stammte aus einer protestantischen Mittelschichtsfamilie. Als Kind eines Kutschenbauers kam er am 10. Februar 1763 in Dublin zur Welt und muss in einem wahrhaft republikanischen Haus aufgewachsen sein: Auch zwei seiner Brüder griffen später gegen England zu den Waffen, und seine Schwester Mary heiratete einen Schweizer, der für das revolutionäre Frankreich spionierte.

Nach Studienjahren am Trinity College in Dublin und einer Lehrzeit in London etablierte sich Tone als Anwalt in der irischen Hauptstadt. Bald schon zeigte der junge Mann, der sich zwischenzeitlich auch als Schriftsteller versucht hatte, politische Ambitionen. Mit 28 Jahren veröffentlichte er im August 1791 An Argument on Behalf of the Catholics of Ireland. Die Schrift propagierte die Emanzipation der katholischen Bevölkerung und ein Ende aller Benachteiligung. Tone argumentierte gegen die Vorurteile beider Seiten, verwies darauf, dass die grausame Ungerechtigkeit der protestantischen Bigotterie die Ignoranz der Katholiken verschuldet habe, und er beschwor, dass nun "die Tage der Aufklärung und das Ende des 18.Jahrhunderts" angebrochen seien.

Das brisante Werk fand reißenden Absatz, innerhalb dreier Monate verkauften die Buchhändler 6000 Stück und druckten weitere 10000 Exemplare. Auch in Dublin Castle, der englischen Schaltzentrale der Macht auf der Insel, las man aufmerksam darin und schickte es mit dem Vermerk "ein hübsches Beispiel für die Gefühlsausbrüche irischer Reformer" nach London.

Im Oktober 1791 gründete Tone mit Freunden in Belfast die Society of United Irishmen, kurz danach entstanden auch in Dublin und an anderen Orten des Landes Niederlassungen. Der Name war Programm, denn es handelte sich bei den Vereinigten Iren äußerlich um eine patriotische Gesellschaft, der Protestanten wie Katholiken angehörten und die politische und soziale Themen diskutierte. Ihr Ziel war ein von England unabhängigeres Irland, aber auch eine liberale, beide Glaubensgemeinschaften einende Nation. Über konfessionelle Grenzen hinweg verlangten die Mitglieder eine Verfassungsreform, Handelserleichterungen und die Abschaffung des Zehnten, der bislang von allen Konfessionen an die Staatskirche abzuführen war. Als Emblem wählten die Irishmen eine Harfe mit dem Motto "I am new strung and shall be heard" – "Ich bin eine neue Saite, und man wird mich hören".

Sie verschafften sich in der Tat so viel Gehör, dass die Engländer das neue Instrument verboten. Und es kam, wie es kommen musste: Unterdrückte Reformer verwandelten sich in Revolutionäre. Seit Mitte 1794 gingen die United Irishmen in den Untergrund. Sie schwuren, "die Regierung mit Gewalt zu stürzen, falls es notwendig werde" – und "die Franzosen im Fall einer Invasion zu unterstützen".

Vor allem Tone drängt es jetzt zur Tat. Er sieht in dem revolutionären Frankreich einen Verbündeten, der dieselben Interessen hat und die Iren bei der Errichtung einer Republik unterstützen kann. Doch Londons Spitzel sind ihm auf den Fersen. 1794 wird der französische Agent William Jackson in Irland vom englischen Geheimdienst mit einer Denkschrift Tones aufgegriffen. Jetzt sieht sich der Autor in höchster Gefahr: Zusammen mit seiner Frau Matilda und den drei Kindern flieht er nach Amerika. Doch die Zustände dort enttäuschen, ja entsetzen Tone; denn trotz der Revolution und des Bruchs mit England haben hier "die Aristokraten die Oberhand gegenüber den Demokraten". "Ich danke Gott, dass ich kein Amerikaner bin", notiert er, und seinem Freund Thomas Russel rät er: "Komme niemals hierher, es sei denn, du wirst gejagt!"

So macht Tone sich wieder auf, zurück nach Europa, um die Franzosen für eine Invasion in Irland zu gewinnen. Als er Anfang 1796 nach Paris kommt, scheinen die Chancen gut zu stehen. Der von England unterstützte royalistische Aufstand in der Vendée ist blutig niedergeschlagen, und die Anglophobie hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Auch in Irland haben sich die Verhältnisse radikalisiert. Auf dem Land rebellieren die katholischen Pächter gegen die protestantischen Landbesitzer. Ein großes Problem stellt die legale und illegale Bewaffnung dar. Die republikfreundlichen Irish Volunteers hat London bereits im März 1793 verboten. Stattdessen bauen die Engländer, in wachsender Sorge wegen der möglichen Invasion, eine neue Berufsmiliz auf, rund 20000 Mann stark, die direkt unter ihrer Kontrolle steht. Während das Offizierskorps von Protestanten gebildet wird, setzen sich die Mannschaftsgrade zu drei Vierteln aus Katholiken zusammen. Auch Freibauern werden verpflichtet, sie sollen die Berufssoldaten unterstützen.

Mit 15 000 Soldaten greift das republikanische Frankreich ein

Die Gegenseite rüstet ebenfalls: Größere Gruppen der Landbevölkerung, Katholiken wie Protestanten, besorgen sich Waffen. Auf beiden Seiten bilden sich Geheimbundstrukturen und Korrespondenzsysteme über das ganze Land aus, zu den illegalen United Irishmen kommen konfessionelle und revolutionär-republikanische Bünde.

Währenddessen kann Tone das Pariser Direktorium vom Erfolg einer Invasion in Irland überzeugen, die Unterstützung durch die Iren sei gewiss. Der junge, bereits an der französischen Westfront bewährte französische General Lazare Hoche erhält das Kommando – das er gern annimmt, schon um seinen Widersacher Bonaparte zu übertrumpfen.

Im Dezember 1796 sticht eine französische Flotte von 43 Schiffen mit 15000 Soldaten an Bord in See und versucht in der Bantry Bay im irischen Südwesten zu landen. Die Überraschung wäre perfekt, doch das Unternehmen scheitert an der Unbill der Natur. Nicht englischer Widerstand verhindert die Landung, sondern irisches Wetter. 27 Schiffe bleiben schon unterwegs auf der Strecke, die übrigen ziehen wegen der Winterstürme nach mehr als einer Woche unverrichteter Dinge ab. Trotz dieses Scheiterns geben der General und sein Adjudant Tone den Plan einer Invasion nicht auf. Allerdings zeigt sich jetzt ein neues Problem: Hoche hat die galoppierende Schwindsucht ergriffen. Am 19. September 1797 stirbt er im Alter von 29 Jahren.

Tone setzt nun ganz auf Bonaparte. Der aufstrebende Korse bleibt jedoch distanziert. Ihm schwebt Größeres vor als eine Invasion Irlands: die Eroberung Ägyptens. Später gesteht er freilich ein, dass er damals einen Fehler gemacht hat. "Wenn ich statt nach Ägypten nach Irland gegangen wäre", sinniert er auf Sankt Helena, "wo wäre England heute?"

Das irische Elend entsetzt die Franzosen

Schon ein Jahr später, 1798, soll sich der Kampf um Irlands Freiheit entscheiden. Während wirbt Tone in Frankreich weiter um Hilfe, greifen die Iren ohne französische Unterstützung zu den Waffen. Am 23.Mai 1798 schlagen die United Irishmen in Dublin und Umgebung los. Wenige Tage später kämpfen in den nördlichen Grafschaften Antrim und Down Presbyterianer und Katholiken Seite an Seite gegen Regierungstruppen. Die militärischen Voraussetzungen der Rebellen sind denkbar schlecht. Die englischen Soldaten machen die meist nur mit Spießen oder Dreschflegeln bewaffneten Händler, Handwerker und Bauern grausam nieder.

Nur im Südosten ist die Rebellion erfolgreich. Hier besetzen die Aufständischen die Stadt Wexford und beherrschen fast die ganze Grafschaft. Die erfolgreichen Rebellen bilden eine Ratsversammlung mit einem paritätisch besetzten Direktorium aus vier Katholiken und vier Protestanten. Doch am 21. Juni ist auch dieser Anfang eines Anfangs zu Ende: Englische Truppen schlagen die Rebellenarmee vernichtend in der Schlacht auf dem Vinegar Hill.

Die Rebellion scheint vorüber – als Tone doch noch das unmöglich Scheinende gelingt. Er kann Paris von einer zweiten Invasion überzeugen. Am 23.August 1798 landen mehrere Schiffe mit rund 1000 Soldaten und einigen Feldkanonen an Bord an der Küste der westirischen Provinz Connaught nahe des Städchens Killala. Kommandierender General ist Jean Joseph Amable Humbert, ein Kaufmannssohn aus den Vogesen und mit seinen 30 Jahren schon ein bewährter Militär.

Als die Franzosen in Killala einziehen, leistet die Miliz kaum Gegenwehr. Humbert begibt sich sogleich zum protestantischen Bischof Joseph Stock und versucht ihn als Respektsperson für einen Platz im neu geschaffenen Direktorium von Connaught zu gewinnen. Der Bischof jedoch lehnt höflich ab und verweist darauf, dass er keine zivile Autorität habe. Auch der Magistrat der Stadt sucht das Weite. Die unterdrückte katholische Bevölkerung hingegen zeigt offen ihre Sympathie. Jubelnd strömen die Menschen aus den Häusern und berühren die Uniformen der "Befreier". Theobald Wolf Tones Bruder Matthew notiert sich dazu: "Die Menschen warfen sich auf die Knie, als wir an ihnen vorbeizogen, streckten uns die Arme entgegen und beteten für unseren Erfolg. Wir werden in einigen Tagen die Herren von Connaught sein."

In der Tat: An der Hilfe durch die Bevölkerung mangelt es nicht; die Iren geben von dem wenigen, was sie haben. Die Franzosen sind entsetzt über die Armut und das Elend, das sie vorfinden. "Noch nie", berichtet einer ihrer Offiziere, "habe ich von einem Land gehört, das solch ein mitleiderregendes Schauspiel bot: Männer, Frauen und Kinder waren halb nackt und hausten in elenden und engen Hütten, die dem Wetter wenig Widerstand boten."

In den folgenden Tagen versucht Humbert weiter, Killala als Basis für eine Republik auszubauen. Bald flattert die grüne Flagge über dem Tor der bischöflichen Residenz: Erin Go Bragh! – "Lang lebe Irland!" Die Franzosen stoßen weiter vor und erringen einen Überraschungssieg. In Castlebar, der Hauptstadt der Grafschaft Majo, fliehen am 27. August die Soldaten der Krone so schnell, dass ihre Flucht als "Rennen von Castlebar" in die Geschichtsbücher eingeht. Jetzt ist die ganze Grafschaft in der Hand der Republikaner, und Humbert laufen mehr Freiwillige zu, als er mit Waffen versorgen kann. Respektable Männer, wie Matthew Bellew, der Bruder des katholischen Bischofs, bieten dem General ihre Unterstützung an.

Schließlich erhält die Republik Connaught auch einen Präsidenten. Der junge katholische Adlige, John Moore von Moore Hall ist das Oberhaupt einer zwölfköpfigen provisorischen Regierung. (Ironie des Schicksals: Ausgerechnet die IRA brannte den Familiensitz Moore Hall 1923 im Bürgerkrieg nieder.)

Castlebar bleibt jedoch der letzte große Erfolg der französisch-irischen Armee. Humberts Plan, auf Dublin zu marschieren, misslingt. Die versprochene Verstärkung aus Frankreich kommt nicht, Waffen und Munition gehen zur Neige. Am 8. September muss Humbert bei Ballinamuck vor den englischen Truppen, die sich ihm in einer mehr als zehnfachen Übermacht entgegenstellen, kapitulieren. Die Sieger behandeln die französischen Soldaten als Kriegsgefangene, die irischen Alliierten aber exekutieren sie als Verräter oder schicken sie in die Verbannung.

Auch für Theobald Wolfe Tone enden zur selben Zeit alle Hoffnungen. Ohne von Humberts Untergang erfahren zu haben, ist er am 14. September mit 3000 Soldaten von Frankreich aus in See gestochen, um in Nordirland zu landen. Doch ein Sturm und die britische Flotte verhindern das Unterfangen. Tone gerät in die Gefangenschaft der Engländer, und als sie ihn erkennen, schlagen sie ihn, trotz seines Status als französischer Offizier, in Eisen und schaffen ihn nach Dublin. Tone ahnt bereits, dass ihn nun nichts und niemand mehr schützen kann, denn seinen Bruder Matthew und einen weiteren irischen Offizier in der Armee von Humbert haben die Engländern bereits gehängt. Am 10. November 1798 steht er vor dem Kriegsgericht – seine Verteidigungsrede geht in die Geschichte ein: "Von meiner frühesten Jugend an habe ich die Verbindung zwischen Irland und Großbritannien für den Fluch der irischen Nation gehalten. Und ich war überzeugt, dass Irland weder frei noch glücklich werden könnte, solange dieser Zustand anhielt. […] So entschied ich mich, meine ganze Kraft, zu der ich persönlich fähig war, dafür zu verwenden, diese beiden Länder voneinander zu trennen."

Tone wird des Verrats für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Die weiteren Umstände sind mysteriös. Nach der offiziellen Version soll er in der Zelle versucht haben, sich die Kehle durchzuschneiden. Dies sei ihm nicht gelungen, aber die Verletzungen seien so schwer gewesen, dass er daran am 19.November gestorben sei. Sein Sohn William zweifelte schon bald an dieser Version. Er fand es höchst verdächtig, dass seinem Vater in der letzten Stunde jeder Besuch verweigert und später keine Autopsie des Leichnams zugelassen wurde. Auch andere Quellen lassen an Tones Freitod zweifeln. Denn in der Nacht bevor er auf der Général Hoche mit dem Ziel Nordirland auslief, hatte er sich mit anderen Mitgliedern der United Irishmen abgesprochen, wie sie sich verhalten sollten, wenn sie in englische Gefangenschaft gerieten. Sie waren übereingekommen, dass sie nicht durch eigene Hand, sondern als Märtyrer sterben wollten.

Tones Witwe Matilda hielt bis zu ihrem Tod im Jahr 1849 das Andenken an ihren Mann als erstem irischen Republikaner hoch. Ebenso sein Sohn William Theobald, der wie seine Mutter in die USA emigrierte und 1826 in Washington zwei Bücher über seinen Vater veröffentlichte.

Der Traum von der irischen Freiheit war blutig zu Ende gegangen, 30 000 Menschen hatte der Aufstand des Jahres 1798 das Leben gekostet. England war es dabei gelungen, seine Interessen zu wahren, ohne seine eigenen Soldaten zu opfern, da die Milizorganisationen vor allem aus Iren bestanden.

Die Helden von 1798 aber lebten in Liedern und Erzählungen fort. Patrick Pearse, der Held des Osteraufstandes von 1916 gegen die Engländer, entdeckte Theobald Wolfe Tone als den größten irischen Patrioten wieder.

Dabei ist die "ökumenische" Freiheitsbewegung der United Irishmen nur eine kurze Episode der irischen Geschichte geblieben; danach wurde die Kluft zwischen den Konfessionen nahezu unüberbrückbar. Ihr Ideal einer ungeteilten irischen Republik, in der Protestanten und Katholiken friedlich nebeneinander leben, ist bis heute, selbst unter dem Schirm des vereinigten Europa, ein Traum geblieben.

Der Autor ist Journalist und Historiker und lebt in Stuttgart