Seine Eltern gehörten einer Truppe an, die sich Mohawk Indian Medicine Company nannte und eine der vielen Wanderbühnen war, die mit Akrobaten, Clowns und Schaustellern das Publikum zum Kauf animieren sollte. Schon als Dreijähriger stand er mit den Eltern auf der Bühne. Mit Altmännerperücke, knalliger Weste, weiten Hosen und überlangen Schuhen lief er seinem Vater hinterher und erzielte Lacherfolge. In einer anderen Nummer wurde er vom Vater als Scheuerlappen benutzt: Er wischte mit ihm den Tisch, warf ihn auf den Boden und schleuderte ihn in den Orchestergraben.

Der Sohn sagte später: Mein Vater war der begabteste Mann, den ich jemals gesehen habe, wenn es galt, sich fallen zu lassen. Und auch mit dem Kind konnte er umgehen, sodass es nicht zu Schaden kam. Der Kleine machte dabei ein völlig unbeteiligtes Gesicht. Er hatte bemerkt, wenn er über einen Gag lachte, war das Publikum weniger begeistert.

Bald war er ein echter Partner der Eltern - später stahl er seinem Vater mehr und mehr die Show. Als er das erste Mal zur Schule ging, rief ihn die Lehrerin beim Namen, worauf er antwortete: Ich konnte heute leider nicht kommen! und zum Vergnügen der kichernden Mitschüler nach Hause zu seiner Mutter lief, die ihm Rechnen, Schreiben und Lesen beibrachte.

Wegen der grausamen Behandlung des Sohnes bekam der Vater Ärger mit den Behörden. Er beschloss, mit seiner Truppe nach England zu gehen, wo man seine Auftritte jedoch überhaupt nicht komisch fand. So kehrte die Familie bald zurück.

Der Junge, der immer klein blieb, lernte von den Kollegen verschiedene Tricks und akrobatische Kunststücke, sodass er sogar einen Purzelbaum mit einer Teetasse in der Hand schlug, ohne einen Tropfen zu verschütten.

Mit dem Vater, der immer mehr trank und unter der Bevorzugung seines Sohnes durch das Publikum litt, gab es Spannungen, und so trennte er sich von den Eltern mit 22 Jahren, aber er hielt immer Kontakt zu seiner Familie.

Er bewarb sich bei einer Revue, bei der er gut verdienen sollte. Doch dann traf er einen älteren Freund, der ihn zu einem Kurzfilm überredete. Obwohl er beim Film wenig verdiente, blieb er dabei und lernte das Metier von Grund auf. Mit der Schwester zweier erfolgreicher Stummfilmschauspielerinnen freundete er sich an, wurde aber zum Militär eingezogen und wegen eines fehlenden Fingergliedes als Entertainer nach Frankreich geschickt.