Aufhören soll man, wenn es am schönsten ist. Das haben wir uns zu Herzen genommen. Die Kolumne Dichter dran, die mehr als zwei Jahre lang die erste Seite des LEBENS schmückte, fand vorige Woche ihren würdigen Abschluss mit einem Beitrag von Moritz Rinke. Im Münchner Hofbräuhaus stieß der Dichter auf das Ende der Serie an, in der literarische Kurzreportagen zu lesen waren von Schriftstellern wie Steffen Kopetzky, Juli Zeh, Zoë Jenny, John von Düffel, Elena Lappin, Gregor Hens oder Norman Ohler. An die Stelle des dort bislang wechselnden Autorenquartetts tritt nun Harald Martenstein mit seinen Lebenszeichen. Zwei neue Kolumnen finden sich ab sofort auf dieser Seite, welche sich ihrerseits dichter dran begeben werden. Unter dem Titel Sitten & Gebräuche werden auffällige Alltagsphänomene auf ihre Schicklichkeit hin untersucht, Stil- und Benimmfragen entschieden. Jutta Voigt, die ein Jahr lang kleine und große Gesetzesbrecher im Amtsgericht Moabit porträtiert hat, wird in ihrer neuen Kolumne Wahlbekanntschaften wildfremde Menschen in Berliner Cafés kennen lernen.