Im Gegensatz zur heimischen Wirtschaft, genauer: ihren Verbandsvertretern, bauen ausländische Investoren verstärkt auf den Standort Deutschland. Unter den EU-Ländern ist die Bundesrepublik mit 38 Milliarden Dollar erstmals das attraktivste Ziel internationaler Investoren. Das ergab eine Umfrage der renommierten Management-Beratung A. T. Kearney.

Weltweit gingen die grenzüberschreitenden Investitionen im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf rund 650 Milliarden Dollar zurück. Schon im Vorjahr waren sie um 41 Prozent geschrumpft. Vor allem die Vereinigten Staaten verloren dramatisch an Vertrauen. Dort sind die Investitionen um rund 80 Prozent gesunken. China, Russland, Brasilien und Osteuropa konnten hingegen deutlich zulegen.