Das kluge Gretel

Es waren zwei Grillhühner, schön braun gebraten. Doch wo bleibt der Gast? Da geht der Herr ihn holen. Und Köchin Gretel sagt sich: "Die Köchin muss wissen, wie ’s Essen schmeckt." Und probiert. Auch den Wein. Und noch einen Hähnchenflügel und noch ein Schlückchen, denn "der Wein hängt aneinander". Bald folgt dem verputzten Huhn das zweite. Oje, der Herr ist da und ruft: "Gleich kommt der Gast!", und wetzt schnell das Messer. Da sagt das kluge Gretel zum Gast in der Tür: "Er will Euch die Ohren abschneiden!" Erschrocken sucht er das Weite. Zum Herrn sagt sie: "Fort ist der Gast, mit beiden Hühnern." Da läuft er ihm hinterher, das Messer in der Hand, und ruft hungrig: "Nur eins!" Doch der Fliehende sieht zu, dass er beide behält

Schneewittchen

Die Beziehung zwischen dem schönen Schneewittchen und der nicht ganz so schönen Stiefmutter ist getrübt. Neid! Mehrere Mordversuche der Alten (Killer, Kamm) misslingen. Dann kommt der fiese Angriff mit einem vergifteten Apfel. Die sieben Zwerge können Schneewittchen nicht helfen. Denn sie sind, wie jeden Tag, hinter den sieben Bergen schwer beschäftigt. Aber letztlich wird doch noch alles gut. Denn einer der sargtragenden Zwerge stolpert. Die Scheintote erwacht. Und da wartet schon der Prinz

Rotkäppchen

Um die schwächliche Großmutter aufzupäppeln, soll Rotkäppchen ihr Wein und ein paar Happen liefern. Doch der Wolf bringt das Mädchen auf dumme Gedanken – es verlässt den Weg, pflückt Blumen für Oma. Diese bekommt währenddessen Besuch vom Wolf. Er verschlingt sie und schließlich auch das Rotkäppchen. Zum Glück hört der Jäger den satten Wolf schnarchen. Er schneidet den Bauch der Bestie auf, Großmutter trinkt einen Wein, und Rotkäppchen nimmt sich vor, künftig im Wald auf dem rechten Weg zu bleiben

Tischlein, deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack