Die auftretenden Künstler stehen eher desinteressiert vor diesen Skizzen, mit hängenden Armen. Sie erinnern nicht mehr an Schauspieler, sondern an Sachverständige, die einen sehr verpfuschten Bau begutachten, kopfschüttelnd und ungläubig angesichts des fehlkonstruierten Scheißdrecks, mit dem sie sich da befassen sollen.

Auf dieser Bühne gibt es keine Schicksale, kein Zeiterleben, keinen Schmerz mehr. Es gibt nur noch den großen Speicher, aus dem sich alle bedienen, die Vergangenheit, und das Regiepult, an dem junge Menschen herrschen über das Material, das vor ihrer Zeit angefallen ist. Aber nein, sie herrschen nicht. Sie tun sehr fröhlich das, was sie den verbissenen Alten immer vorgeworfen haben: Sie verwalten.