Europas Autokäufer scheinen ihre Zurückhaltung abzulegen: Im Monat September wurden in Westeuropa (EU plus Efta) 4,4 Prozent mehr neue Personenwagen zugelassen als im Vergleichsmonat des Vorjahres, berichtet der Verband der europäischen Autohersteller ACEA. Besonders kauflustig gaben sich Isländer, Finnen, Spanier, Österreicher und Italiener, die den Händlern zweistellige Zuwachsraten bescherten. Aber auch in Deutschland stieg der Absatz im September um 6,8 Prozent. Am meisten profitierten freilich koreanische und japanische Hersteller wie Kia und Hyundai beziehungsweise Mazda, Nissan oder Toyota, die ihre Marktanteile in diesem Jahr stark ausbauen konnten, während Fiat und Ford deutlich verloren.

Ob der positive Absatztrend anhält? An neuen attraktiven Modellen mangelt es jedenfalls nicht. Insbesondere die deutschen Konzerne wollen wieder angreifen. VW beispielsweise hat soeben erst Sonderschichten für den neuen Golf V angekündigt.