Mit großer Freude habe ich als langjährige Leserin und Abonnentin Ihrer Wochenzeitung die Ausgabe vom 1. Oktober aus dem Briefkasten geholt: Endlich einmal ein erfreulicher Anblick nach all den zahlreichen schrecklichen Abbildungen von Kriegsgeschehen und weltweiten Grausamkeiten. Immer wieder musste ich das fröhlich strahlende Kind betrachten und hatte meine Freude daran.

Ich bin sehr gespannt auf diese Serie und danke für den "Lichtblick" in Form dieses Kinderlachens.

Ulrike Schölch, Sulzfeld

Oft sind es die Ideen, mit denen die ZEIT mich erfreut, so in der vorletzten Ausgabe mit Leben in Deutschland.

Ich gehöre zwei Generationen zurück (Jahrgang 1922) und habe in den genannten fünfziger Jahren meine vier Kinder bekommen. Mich hat der Beitrag von Martin Spiewak zum Schmunzeln gebracht, und ich bin jetzt noch sicherer: Uns beiden Eltern ging es damals gut. Und wie reich bin ich heute, denn sie bleiben einem, die vier! Sie kriegen wieder Kinder und weiter geht's ...

Heide Mehr, Bad Kleinen

Nein, Herr Sommer, im Osten besaßen 1953 nicht die "großväterlichen Lebensumstände erneut selbstverständliche Geltung", und die "demografische Revolution" ist auch keine Folge des Pillenknicks. Verstehen Sie nicht, im Osten war es keine Lebensentscheidung, Kinder zu bekommen. Das bedeutete für Frauen nicht lebenslange Diskriminierung durch Arbeitgeber und Ehemänner. Sie wurden von ihren Nachbarn nicht schräg angesehen, wenn sie arbeiten gingen.