Jetzt sollen die Jungs vorerst im Irak bleiben, argumentiert Rice. Und trifft auf Widerstand – von der populistischen Linken um die Präsidentschaftskandidaten Dennis Kucinich und Howard Dean sowie von der Rechten um Rumsfeld.

Doch dessen Zukunft ist ungewiss. Vergangene Woche gerät er in Colorado Springs unter Feuer. Ein NBC-Reporter fragt im neuen Ton der Respektlosigkeit: "In der Stadt demonstrieren die Leute und rufen: ,Rumsfeld soll zurücktreten.‘ Machen Sie’s?" – "Natürlich nicht. Ich diene, weil der Präsident es will." – "In einer zweiten Amtszeit von George Bush, schreibt eine Zeitung, wird es keinen Verteidigungsminister Rumsfeld geben."

"Aha."