Alle Förderung beginnt mit der Diagnose. Die ist nicht einfach, denn Hochbegabung hat viele Gesichter. Auf der Website der Gaesdoncker Beratungsstelle für Begabtenförderung der Universität Nijmegen ( www.gbfb.de ) finden sich sechs Profile hoch begabter Schüler vom erfolgreichen Überflieger bis zum Lern- und Verhaltensgestörten. Erhärtet sich der Verdacht, führen psychologische Beratungsstellen IQ-Tests speziell für Kinder und Jugendliche durch (Adressen unter www.bildung-und-begabung.de/verein/links/beratungsstellen.htm ). Auch Organisationen wie die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind ( www.dghk.de ) helfen in ihren Regionalverbänden mit Beratung und Angeboten weiter. Auf der DGhK-Website gibt es zudem umfangreiche Literaturempfehlungen. Besonders hilfreich für die Förderung im Unterricht und zu Hause ist die von der DGhK herausgegebene Broschüre Im Labyrinth: Hochbegabte Kinder in Schule und Gesellschaft (LIT-Verlag, Münster; 15,90 Euro). Die Internatsschule Schloss Hansenberg kommt für ältere Schüler aus ganz Deutschland infrage, die in Klasse neun auf sehr gute schulische Leistungen in mindestens den vorangegangenen drei Halbjahren zurückblicken (Infos und Bewerbungsunterlagen unter www.hansenberg.de ). jmw