Ungeliebtes Fräuleinwunder.

Sie nennt sich selbst Botschafterin des Friedens. Doch in ihrem Heimatland stößt Vida Samadzai, erste Miss Afghanistan seit 1972, auf wenig Gegenliebe.

Ihr Auftritt in einem roten Bikini vor den Kameras der Weltpresse sorgte in Kabul für Entrüstung. "Was dieses Mädchen getan hat, ist kein Ausdruck von Freiheit, sondern unzüchtig", empörte sich Frauenministerin Habiba Surabi.

Afghanische Frauen sollten sich nicht "nackt zur Unterhaltung von Männern" präsentieren. Auch die Frauenrechtlerin Soraya Parikla sagte der Zeitung Middle Eastern Times, Bikinis seien weder mit dem Islam noch mit der afghanischen Kultur vereinbar. Vida Samadzai will dennoch am kommenden Sonntag an den Miss-Earth-Wahlen teilnehmen. Sanktionen muss die langbeinige Brünette nicht befürchten - sie lebt schon seit 1996 in den USA.

Ein Herz für Trinker.

Seit Monaten taumelt Jörg Haiders FPÖ von einer Wahlschlappe zur anderen. Nun droht der Partei sogar der Sturm auf ihre Hochburg Kärnten. Dort muss sich Haider im kommenden Mai zur Wiederwahl als Landeshauptmann stellen - Anlass genug für die FPÖ, schon jetzt großzügige Wahlgeschenke zu verteilen. Ihre bevorzugte Klientel sitzt offenbar an den Stammtischen, denn ab Montag bekommen Kärntner Wirtshausgäste von der Landesregierung Taxigutscheine über drei Euro geschenkt. Es gehe um ein Signal gegen Alkohol am Steuer, begründet Kärntens FPÖ-Verkehrsminister Gerhard Dörfler sein Projekt, das den Steuerzahler rund 30 000 Euro kostet. Noch bis zum Heiligen Abend werde die "Aktion Weihnachtstaxi" dauern, berichtet ORF Online. Fürs kommende Jahr plant Dörfler eine Neuauflage des Projektes - vorausgesetzt, er wird wiedergewählt.

Berichtigung.