Für die Hobbyköche unter den ZEIT- Lesern gab es im Frühling 2002 eigentlich nur ein Luxus-Thema: den Kochwettbewerb "Ein Menü für Siebeck". Zum Schluss standen nach fünf regionalen Vorentscheidungen und dem Finale im Hamburger Hotel Vier Jahreszeiten die Sieger fest. Einer von ihnen war der 30-jährige Berliner Jurist Nils Dellert. Er bekam den Sonderpreis für das einfallsreichste Menü (siehe Tanz um den goldenen Ingwer ).

Dass die Jury (Barbara und Wolfram Siebeck, Bundesernährungsministerin Renate Künast, Tagesthemen- Moderator Ulrich Wickert sowie die Sterne-Köche Josef Viehhauser und Christoph Rüffer) eine gute Wahl getroffen hatte, bewies jetzt ein anderer Kochwettbewerb: Vom Magazin Feinschmecker wurde Nils Dellert gerade zum Hobbykoch des Jahres gekürt. Seine Medaillons vom Rehrücken mit Selleriepüree und in Rosmarinfond gezogenem Kohlrabi und sein Birnenomelett mit Kletzenparfait und Holundersoße haben auch die Feinschmecker- Jury überzeugt.