Sieht ganz so aus, als ob sich die Autobranche langsam aus dem Sumpf zieht. Zwar stagnierten in Deutschland im November die Zulassungen, und auch für Westeuropa meldete der Branchenverband Acea noch keinen durchgängigen Aufschwung, aber sowohl die Europäer ("zunehmende Erholung") als auch der Verband der Automobilindustrie in Frankfurt (VDA) geben sich optimistisch.

Der VDA glaubt, "eine sich stabilisierende Inlandsnachfrage und anziehende Auslandsorder" ausgemacht zu haben, sodass hierzulande auch in diesem Jahr wieder mehr als fünf Millionen Personenwagen von den Bändern laufen werden.

Und die vielen neuen Modelle deutscher Provenienz - wie etwa der 5er BMW oder der neue VW Golf - nähren große Hoffnungen für 2004.

Erstaunlich gut lief es im bisherigen Jahresverlauf in den USA, wo die deutschen Marken dem rückläufigen Zulassungstrend trotzten und damit ihren Marktanteil ausbauen konnten. Noch besser ist die Lage in Asien: Dort konnte die deutsche Autoindustrie um 24 Prozent zulegen, wobei allerdings die lokalen Fertigungen mit deutschem Markenzeichen mitzählen. Damit der positive Trend anhält, dürfen sich Mercedes, VW und Co. allerdings nicht mehr sehr viele negative Schlagzeilen über Qualitätsmängel ihrer "Premium"-Produkte leisten.