Wimbledon-Sieger Roger Federer gilt als eines der größten Talente des Welttennis (Boris Becker über Federer). Nach Wimbledon gewann Federer im November auch die ATP-Weltmeisterschaft, womit er erstmals auf Rang 2 der Weltrangliste kletterte. In der ZEIT Nr. 30/03 zitiert Ruedi Leuthold den Schweizer Tennisprofi mit dem Satz: Jeden Tag aufstehen und zu wissen: der Routineplan. Tennis. Kondition. Trainieren. Das stinkt mir manchmal. Ein bisschen Abwechslung tut mir saumäßig gut, Damals verschwieg er noch, was genau er wohl damit meinte. Denn am Ende seines erfolgreichsten Tennis-Jahres hat sich der 22-Jährige eine überraschende Abwechslung gegönnt. Er trennte sich von seinem langjährigen Trainer Peter Lundgren. Experten begreifen dies als Schritt ins Erwachsenenleben, so wie einst bei Boris Becker und Günther Bosch. Es war einfach nicht mehr so wie früher, sagte Federer. Ob ihm der Wechsel saumäßig gut tut, wird sich zeigen.