Frau Riekel, war 2003 ein indiskretes Jahr?

Auf alle Fälle.

Das lag auch an Ihnen.

Mehr als jemals zuvor hatten Prominente 2003 Interesse daran, Persönliches, gelegentlich sogar Intimes preiszugeben. Wir waren da oft nur der Transporteur. Aber natürlich leisten die Medien auch ihren Beitrag.

Sie würden das aber nicht beklagen wollen…

Nein, natürlich nicht. Für die Bunte, aber auch für die People-Journalisten insgesamt ist das natürlich positiv, wenn ein größeres Interesse an Personality-Geschichten entsteht. Nicht umsonst gilt der People-Bereich als der einzige, mit dem man Print-Auflagen nachhaltig steigern kann.

Müsste man nicht langsam über eine Verknappung der Ware nachdenken?