Der Fall der Stadt schien nur noch eine Frage von Tagen. Am 8. September 1941 hatte die 18. Armee der deutschen Wehrmacht den Vorort Schlüsselburg erobert und damit den Belagerungsring geschlossen. Im Norden standen die Truppen des mit Deutschland verbündeten Finnland (die allerdings nur bis zur ehemaligen finnisch-russischen Grenze vorgerückt waren), im Westen und im Osten stellte der Finnische Meerbusen beziehungsweise der Ladogasee, der mit einer Fläche von über 18000 Quadratkilometern einem Binnenmeer gleicht, ein natürliches, scheinbar unüberwindliches Hindernis dar. Deutsche Panzer drangen in die südlichen Vororte ein und hatten die goldenen Kuppeln der Stadt schon im Visier.

In diesem Moment erteilte Adolf Hitler von Deutschland aus den Haltebefehl. Die Truppe konnte die Entscheidung nicht nachvollziehen. General Hans Reinhardt meldete Unmut bei seinen Männern – "vor ihnen liege die Stadt, und niemand hindere sie, hineinzugehen". Und Propagandaminister Joseph Goebbels notierte in sein Tagebuch den offenen Funkspruch einer Wehrmachtseinheit, die im Vorort Krasnogwardejsk stehenbleiben musste: "Die Truppe schreit im Chor: Wir wollen weiter vor!"

Doch Hitler und die Wehrmachtführung gaben nicht nach. Was folgte, ist eines der grausamsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs: die fast 900-tägige Belagerung St. Petersburgs, des damaligen Leningrad, die vor 60 Jahren, am 27. Januar 1944, zu Ende ging. Rund eine Million Einwohner der Stadt sind dieser Blockade zum Opfer gefallen.

Die meisten von ihnen starben an Hunger und Kälte. Die Lebensmittelvorräte waren bald aufgezehrt. Das Brennmaterial ging aus, und 1941/42 wütete ein grimmiger Winter, einer der kältesten des 20.Jahrhunderts überhaupt, die Temperaturen sanken auf minus 40 Grad. Der Verkehr stand still, das Wasser gefror in den Leitungen, Heizung und Strom fielen aus. Die schaurigen Fotografien aus jener Zeit zeigen Straßen, durch die sich ausgezehrte Menschen schleppen. Überall liegen die Leichen derjenigen, die mitten auf dem Weg tot zusammengebrochen sind. Den Menschen fehlt sogar die Kraft, ihren nächsten Verwandten ein anständiges Begräbnis zu bereiten. Auf einfachen Schlitten ziehen sie die Verstorbenen zu den Sammelstellen, in riesigen Massengräbern werden die Toten verscharrt.

Die einzige Verbindung zum Hinterland führte über den Ladogasee. Zunächst brachte man mit Schiffen Lebensmittel in den Belagerungsring. Als der See im Winter zufror, errichtete man eiligst eine Straße über das Eis. Tag und Nacht rollten die Laster, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Doch all die Anstrengungen reichten nicht aus. Die Lebensmittelrationen mussten immer weiter gesenkt werden, bis sie im November 1941 ihren Tiefststand erreichten: Ein Arbeiter erhielt pro Tag nur noch 250 Gramm Brot, seine Familienangehörigen die Hälfte. Doch selbst diese Hungerration existierte lediglich auf dem Papier. Vielfach konnten die Menschen ihre Lebensmittelkarten nicht mehr eintauschen, die Geschäfte waren leer. Und das bisschen Brot, das sie unter Umständen ergatterten, verdiente kaum den Namen: Es bestand zum großen Teil aus Zellulose oder Sägemehl.

In ihrer Verzweiflung aßen die Leningrader bald alles: Sie kochten Lederriemen, machten Sülze aus Tischlerleim oder kratzten den Kleister von den Tapeten. Solche Experimente hatten mitunter einen tödlichen Ausgang. Plinsen, aus Senfkörnern zubereitet, waren so scharf, dass sie den Ausgehungerten die Därme zerfraßen. Hunde und Katzen landeten in den Töpfen, Spatzen und Ratten. Auf den rasch entstehenden Schwarzmärkten verkauften die Menschen ihr ganzes Hab und Gut für einen Laib Brot. Vereinzelt kam es zu Fällen von Kannibalismus.

Drei Millionen Menschen sollen "verschwinden"

Es lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren, ob die Wehrmacht im Herbst 1941 Leningrad tatsächlich so leicht hätte erobern können, wie es die politische und militärische Führung des "Dritten Reichs" glaubte. Nachdem Hitler die Panzerkräfte von Leningrad abgezogen und in die Schlacht um Moskau geworfen hatte, fehlte der Heeresgruppe Nord die offensive Durchschlagskraft. General Georgij Schukow, der von Stalin nach Leningrad abkommandiert worden war, gelang es, die Front so weit zu stabilisieren, dass die deutschen Truppen den Belagerungsring zumindest nicht enger um die Stadt ziehen konnten.

Es besteht allerdings kein Zweifel, dass Hitler im Herbst 1941 felsenfest davon überzeugt war, Leningrad jederzeit einnehmen zu können. Doch warum tat er es nicht? Warum hat er auf diesen großen militärischen und symbolischen Erfolg verzichtet, auf den Triumph, die Stadt der Oktoberrevolution zu erobern?

Hitler und die Wehrmachtführung wollten Leningrad nicht erobern, sondern vernichten. Bereits zu Beginn des Russlandfeldzuges, am 8. Juli 1941, hatte der Generalstabschef des Heeres, Franz Halder, in sein Kriegstagebuch notiert: "Feststehender Entschluß des Führers ist es, Moskau und Leningrad dem Erdboden gleich zu machen, um zu verhindern, dass Menschen darin bleiben, die wir dann im Winter ernähren müssten."

Was genau mit den Leningradern geschehen sollte, darüber machte sich vorerst noch niemand ernsthafte Gedanken. Ein Völkermord war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geplant, aber erste Vernichtungsfantasien nahmen hier ihren Ausgang. So orakelte Goebbels am 12. Juli 1941 in seinem Tagebuch: "Man kann auch gar nicht sagen, was aus diesen riesigen Millionenansammlungen in der nächsten Zukunft werden wird. Ich sehe eine Katastrophe herannahen, deren Ausmaße noch gänzlich unübersehbar sind."

Wenige Wochen später zeichnete sich das Scheitern der deutschen Blitzkriegsstrategie ab. Es war nicht gelungen, einen Großteil der Roten Armee einzukesseln und unmittelbar hinter der sowjetischen Grenze zu schlagen, um anschließend weite Teile des Landes in einem "Eisenbahnvormarsch" kampflos in Besitz zu nehmen. Stattdessen stellte die Verzögerung im vorgesehenen Zeitplan das gesamte Unternehmen Barbarossa infrage. Die deutsche Führung begann, von ihren ursprünglichen Zielen Abstriche zu machen. Als Erstes verzichtete sie auf die vollständige Eroberung Nordrusslands, weil diese Gebiete keine kriegsentscheidende Bedeutung hatten. Allerdings herrschte über die Behandlung Leningrads noch Ratlosigkeit.

Schon Ende April 1941, zwei Monate vor dem Einmarsch in die Sowjetunion, hatte das Reichsernährungsministerium festgestellt, "daß das Problem der Versorgung von Leningrad ernährungsmäßig überhaupt nicht zu lösen ist, wenn es uns einmal in die Hände fallen sollte". Als nun, im Spätsommer und Herbst 1941, das Unternehmen Barbarossa ins Stocken geriet und auch die Ausbeutung der eroberten Gebiete, aus denen sich die vorrückenden deutschen Truppen ausschließlich ernähren sollten, nicht den erhofften Ertrag abwarf, wurde die Zivilbevölkerung in den Augen der Wehrmachtführung zu einem "Ernährungsproblem". Dies brachte Reichsmarschall Hermann Göring, der die ökonomische Ausbeutung der besetzten Gebiete koordinierte, im September auf den Gedanken, sowjetische Großstädte "aus wirtschaftlichen Überlegungen" gar nicht erst einzunehmen. Stattdessen hielt er deren Einschließung für "vorteilhafter".

So wurde aus der Belagerung Leningrads der Versuch, die Stadt regelrecht zu erwürgen. Zeitweilige Überlegungen der örtlichen Befehlshaber, die Einwohnerschaft hinter die sowjetische Front "abzuschieben", verloren schnell ihre Bedeutung, da man dem deutschen Landser die "starke seelische Belastung" durch den Anblick eines solchen "Hungermarsches" nicht zumuten wollte. Die Verantwortlichen des rückwärtigen Heeresgebietes waren jedoch auch nicht bereit, die Menschen aufzunehmen und zu ernähren. So blieb für das Oberkommando der 18.Armee nur als "letzte Möglichkeit": "Alles verhungert."

Diese scheinbar "aus der Not heraus" beziehungsweise "ernährungspolitisch" motivierte Entscheidung zum Völkermord stand allerdings in völligem Einklang mit der nationalsozialistischen Germanisierungspolitik. Leningrad gehörte nämlich zu einem Gebiet der Sowjetunion, das künftig unter dem Namen "Ingermanland" deutsch besiedelt werden sollte. Der Generalplan Ost, ein unter der Aufsicht des Reichsführers SS Heinrich Himmler ausgearbeitetes, riesiges Umsiedlungsprogramm, sah noch im Jahr 1942 vor, dass die Stadtbevölkerung in jener Region von den 3,2 Millionen des Jahres 1939 in der Nachkriegszeit auf 200000 gesunken sein würde. Die Differenz jener drei Millionen auf dem Papier gleichsam "verschwundenen" Menschen entsprach genau der damaligen Einwohnerzahl Leningrads.

Im Laufe des Herbstes 1941 erhielt die Vernichtung der Leningrader Bevölkerung Vorrang vor allen militärischen Zielen. Am 29. September 1941 stellte Hitler klar: "Sich aus der Lage in der Stadt ergebende Bitten um Übergabe werden abgeschlagen werden, da das Problem des Verbleibens und der Ernährung der Bevölkerung von uns nicht gelöst werden kann und soll. Ein Interesse an der Erhaltung auch nur eines Teiles dieser großstädtischen Bevölkerung besteht in diesem Existenzkrieg unsererseits nicht." Und am 7.Oktober 1941 betonte Hitler noch einmal, "daß eine Kapitulation von Leningrad oder später von Moskau nicht anzunehmen ist, auch wenn sie von der Gegenseite angeboten würde. […] Kein deutscher Soldat hat daher diese Städte zu betreten."

Trotz solch klarer Worte wurde die Belagerungsstrategie von deutscher Seite vor der Weltöffentlichkeit damit gerechtfertigt, dass die Verteidiger der Stadt bis zum letzten Mann kämpfen würden, dass ganz Leningrad mit Sprengsätzen unterminiert sei und zudem bei einer Besetzung akute Seuchengefahr für deutsche Soldaten bestehe. Nun hatte der sowjetische Oberbefehlshaber der Leningrader Front, Marschall Kliment Woroschilow, die Leningrader zwar tatsächlich zu einem Volksaufstand aufgerufen, falls die Deutschen einen Stiefel in die Stadt setzen sollten. Doch lag darin nicht der eigentliche Beweggrund für die Blockade, wie es Apologeten der Wehrmacht bis heute glauben machen wollen.

Goebbels hat in seinen Tagebüchern die rein taktische Instrumentalisierung von Woroschilows Appell offen ausgesprochen. "Wir haben", notiert er am 23.August 1941, "ein Interesse daran, Woroschilows Aufruf möglichst weit zu verbreiten, da wir damit ein Alibi bekommen für das furchtbare Schicksal, das dieser Stadt droht." Und einige Tage später, am 5. September, heißt es: "Es macht uns einige Sorge, wie dieses Stadtdrama vor der Weltöffentlichkeit gerechtfertigt werden soll. Aber die Bolschewisten sind uns ja weitgehend entgegengekommen. Sie selbst haben es in die Welt hinausposaunt, daß sie die Absicht haben, diese Stadt bis zum letzten Mann zu verteidigen. Sie haben sich also auch die Folgen zuzuschreiben. Wir geben noch ein Flugblatt heraus, das von unseren Fliegern über Leningrad abgeworfen werden soll und in dem der Stadt ihr grauenhaftes Schicksal vor Augen gehalten werden wird. Dies Flugblatt veröffentlichen wir auch in der Auslandspresse und in unseren Sprachdiensten im Rundfunk und verschaffen uns damit für alles, was kommen wird, ein wirksames Alibi."

General Eduard Wagner lässt den Gasangriff vorbereiten

Die Instrumentalisierung der Belagerungsstrategie zur Vernichtungspolitik hatte für die deutsche Seite den ausschlaggebenden Vorteil, einen Genozid durch bloßes Nichtstun durchführen zu können. Hingegen konnten sich alle Pläne, die eine aktive Ermordung der Leningrader vorschlugen, nicht durchsetzen – auch nicht die Überlegungen, die Newa-Metropole mit Gas anzugreifen. Dafür hatte der Generalquartiermeister des Heeres Eduard Wagner im Dezember 1941 bereits die benötigte Menge an Kampfstoffen berechnen lassen. Bei diesem Angriff sollte nicht nur die Front der Verteidiger getroffen werden, sondern die ganze Innenstadt: Zigtausende wären so vergast worden. Es blieb allerdings bei Plänen, da zum Glück weder ausreichend Munition noch Geschütze für einen solchen Angriff zur Verfügung standen. Im Übrigen gab es auf deutscher Seite grundsätzliche Bedenken gegen einen Gaskrieg. Nicht zuletzt Adolf Hitler selbst, der als Soldat im Ersten Weltkrieg durch eine Giftgasattacke zeitweilig erblindet war, fürchtete die Vergeltung des Gegners, vor allem der in chemischen und biologischen Waffen zweifellos überlegenen Briten.

Der sowjetische Diktator Josef Stalin hatte derweil Leningrad im Stillen bereits abgeschrieben und die Ostseeflotte, die im Finnischen Meerbusen lag, zur Sprengung freigegeben. Nachdem sich jedoch die sowjetische Front stabilisiert hatte, schöpfte er wieder Hoffnung. Ja, die Rote Armee ging sogar – von beiden Seiten des Belagerungsrings aus – zum Gegenangriff über und unternahm zwei Befreiungsversuche. Nach dem grauenvollen Winter 41/42 begann sich die Lage in der Stadt etwas zu verbessern. Sollte Leningrad dem ihm zugedachten Schicksal doch noch entgehen?

Die Wehrmachtspitze erfasste Ungeduld. Unter dem Decknamen "Nordlicht" wurde im Frühjahr 1942 eine neue Operation gegen die Stadt geplant. Feldmarschall Erich von Manstein, mit der Durchführung des Unternehmens beauftragt, wollte den Ring um die Stadt enger ziehen, um so die Versorgung über den Ladogasee zu unterbinden. Leningrad sollte schneller verhungern. Doch während die Operation noch vorbereitet wurde, überraschte die Rote Armee die Deutschen am 27. August 1942 mit einem Großangriff südlich des Sees. Die eigens für "Nordlicht" herangeführten Truppen wurden in einen schweren Abwehrkampf verwickelt, an einen anschließenden Vorstoß auf Leningrad zu war jetzt nicht mehr zu denken.

Die Deutschen gerieten immer mehr in die Defensive. Im zweiten Kriegswinter 42/43 konnte die Stadt über die nun eingespielte Eisstraße spürbar besser versorgt werden, auch wenn die Wehrmacht den Betrieb durch Luftangriffe zu stören versuchte. Im Januar 1943 gelang es der Roten Armee schließlich, bei Schlüsselburg einen kleinen Korridor freizukämpfen. Nun hatte der Blockadering eine Lücke, durch die Nahrung und Rüstungsgüter in die Stadt gebracht werden konnten. Die Lebensmittelrationen stiegen schon bald auf das Niveau anderer sowjetischer Großstädte, und der Alltag der Leningrader normalisierte sich.

Hitlers Truppen beschränkten sich nun darauf, durch regelmäßigen Artilleriebeschuss die Bevölkerung zu terrorisieren. Zudem legten sie im Umkreis der Stadt etliche historische Bauten und Kunstwerke in Schutt und Asche, wie die alte Zarenresidenz Peterhof, das russische Versailles.

Ein ganzes Jahr lang blieb es bei diesem Status quo, da keine der beiden Seiten Kräfte für den Nebenkriegsschauplatz freimachen wollte. Als die Rote Armee schließlich ihren sechsten Entsatzungsversuch unternahm, brachen die deutschen Stellungen innerhalb weniger Tage zusammen. Am 27. Januar 1944 feierte die ganze Stadt das Ende ihrer Leidenszeit.

In Deutschland war vom Schicksal Leningrads nach Kriegsende nicht mehr oft die Rede. Bis heute gelten hierzulande Stalingrad, Dresden oder Hiroshima als die größten "Stadtkatastrophen" des Zweiten Weltkrieges. Dabei fielen der Blockade mindestens eine Million Leningrader zum Opfer – das sind rund doppelt so viele Zivilisten wie in Deutschland während des gesamten Krieges durch die alliierten Luftangriffe umkamen.

Dieser weit reichenden Ignoranz hierzulande steht in Russland eine Art kollektives Gedächtnis gegenüber, das die Blockade zu einem Mythos verklärt hat. Alljährlich führt die Petersburger Philharmonie am Tag der Befreiung Dimitri Schostakowitschs Siebte Symphonie auf. Der gebürtige Petersburger hatte die ersten beiden Sätze in der belagerten Stadt komponiert und ihr das Werk gewidmet. Doch während den Überlebenden Hunger und Tod ins Gedächtnis eingebrannt waren, inszenierte das sowjetische Regime die Blockade als ein Heldenepos. In der Breschnjew-Ära steigerte sich dies zu einem regelrechten Kult, und es entstanden monumentale Gedenkstätten in vaterländischer Pathosarchitektur.

Das neue Russland blieb der alten UdSSR treu: Immer noch folgt die russische Geschichtsschreibung der sowjetischen in der Behauptung, die Rote Armee habe in einem "heroischen Abwehrkampf" die Wehrmacht vor den Toren der Stadt zum Stehen gebracht. Beharrlich blendet diese Sichtweise aus, dass die Wehrmacht schon bald nicht mehr darauf aus war, Leningrad zu erobern, sondern seine Einwohner sterben zu lassen. So decken die Legenden der Opfer die zählebigen Lügen der Täter.

Der Autor ist Historiker an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und arbeitet zurzeit an einem Buch zum Thema

Der Blockade ist auch eine Ausstellung gewidmet, die vom 29. April bis zum 27. Juni im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst zu sehen sein wird (Zwieseler Str. 4; Tel. 030/50 15 08 10; www.museum-karlshorst.de )