Mehr als zwei Milliarden Dollar Sponsorengelder fließen jedes Jahr in die Formel 1. Die Budgets der Teams reichen dabei von knapp 24 Millionen Dollar, mit denen das kleine Minardi-Team auskommen muss, bis zu den mehr als 300 Millionen Dollar, mit denen Ferrari oder Toyota wirtschaften. Dazu kommen mehr als 200 Millionen Dollar an Entwicklungskosten, die die Autokonzerne für ihre Rennställe übernehmen. Die privaten Rennställe geben deutlich weniger aus.

Alle zehn Rennställe beschäftigen zusammen etwa 4200 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon arbeiten als Ingenieure. Allein bei Ferrari, dem mit 750 Mitarbeitern größten Arbeitgeber der schnellen Branche, arbeiten 65 Aerodynamiker. Um die Rennställe herum entstehen Arbeitsplätze vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. So profitieren vom schweizerischen Team Sauber-Petronas etwa 200 Betriebe mit insgesamt mehr als 20 Millionen Schweizer Franken Jahresumsatz - zehn Prozent dieser Firmen arbeiten fast ausschließlich für Sauber.

Jährlich kommen 1,8 Millionen Zuschauer an die Rennstrecken der Formel 1. Vor den Fernsehschirmen saßen während der vergangenen Saison insgesamt 532 Millionen Menschen, in Deutschland waren es durchschnittlich neun Millionen pro Rennen. Am Beispiel des Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring zeigt sich zudem die Bedeutung der Formel 1 für eine Region: Nach einer Studie des Geographischen Instituts der Universität Mannheim flossen im Jahr 2000 etwa 10 Millionen Euro in die Region rund um den Ring, davon 44 Prozent durch Eintrittsgelder.