Den Tisch ein bisschen größer zu machen und die Gäste nicht der Reihe nach an- und abtreten zu lassen, das riet Johannes B. Kerner seiner Kollegin Sandra Maischberger im Interview in der ZEIT Nr. 8/04. Vergangene Woche nun war es so weit für Menschen bei Maischberger. Marianne Koch durfte sitzen bleiben, als Wolfgang Clement befragt wurde, und schließlich stieß auch noch Marcel Reif dazu. Im Interview hatte Kerner selbst mittelfristiges Interesse an einer politischen Unterhaltungssendung geäußert: Ja, ich würde gerne so etwas machen, aber ich habe die Idee noch nicht für eine Unterhaltungssendung, die eine Auseinandersetzung mit politischen Themen zum Inhalt hat. In seiner Talksendung werden politisch kontroverse Themen offenbar nicht gewünscht. Die frühere CDU-Schatzmeisterin Baumeister durfte Kerner jüngst nicht befragen. Sie zu der CDU-Spendenaffäre zu befragen könne nur unter Miteinbeziehung der Gegenseite gelingen, hieß es im ZDF.