Geister der Freiheit

Eine Sekunde lang hält alles die Luft an, als der Mann mit der Maske den Raum betritt. Eine Schrecksekunde, in der die weiße Kundschaft unauffällig nach ihren Brieftaschen greift und der Besitzer hinter der Theke erstarrt. Jetzt keine falsche Bewegung, man hat gelesen, wohin das führen kann. Bloß den schwarzen Küchenmädchen ist sofort klar, was gespielt wird. In Johannesburg, der Stadt der Gangster.

Nuno’s Restaurant im beschaulichen Stadtteil Melville wird an diesem Nachmittag nicht überfallen, aber in seiner Ruhe gestört. Heimgesucht vom Gespenst des schwarzen Mannes. Misstrauische Blicke folgen ihm auf seinem Weg durch die Stuhlreihen: Über dem Gesicht spannt sich ein Strumpf, der nur Öffnungen für Mund und Nase freilässt. Der Overall scheint aus der Altkleidersammlung zu stammen, und das zerknitterte Hütchen sitzt schief. "This is Mzekezeke, a rrrreal funny guy", stellt das Gespenst sich vor, "I am a voice of de people in da street." Okay, ein Komiker. Die Gemütlichkeit allerdings ist dahin.

Mzekezeke fällt nämlich gern mit der Tür ins Haus. Er rappt, nein: brüllt seine Ansichten über die Köpfe der Essenden hinweg. Sein Markenzeichen, das gebrochene Township-Englisch, erinnert an einen herannahenden Güterzug und sein Lachen an eine Ohrfeige. Sehr zum Vergnügen der Küchen-Girls. "Du bist unser Mann, Mzeks!", rufen sie aus dem Hintergrund, "mach uns den Mzekezeke." Und Mzekezeke tut ihnen den Gefallen. Bevor er so blitzartig wieder verschwindet, wie er gekommen ist, lässt er seinen breiten Hintern so heftig auf einen der Stühle plumpsen, dass die Getränke aus den Gläsern schwappen. Dann posaunt er seine Botschaft noch einmal extralaut hinaus: Es kommt nicht auf das hübsche Gesicht an, das einer hat, nicht auf die korrekte Aussprache oder die guten Manieren. Was zählt, ist die richtige Haltung zur richtigen Zeit. "Dis is a frrree country."

Der Würstchenverkäufer wird zum Musikmogul des Landes

Noch immer ist der Druck zu spüren, der mit solchen Sätzen entweicht. Vierzig Jahre Apartheid lassen sich in einem Jahrzehnt nicht vergessen – auch wenn so vieles anders geworden ist. Südafrika sieht dem Jubiläum der ersten freien Wahlen entgegen, Ende April ist es so weit. Staatspräsident Thabo Mbeki grüßt von riesigen Plakattafeln über den Highways Johannesburgs. Nelson Mandela wirbt in minutenlangen Fernsehwerbespots für eine leuchtende Zukunft. Die Fremdenführer, die bleiche Touristen vor ihrer Weiterreise zur Safari noch schnell durch Soweto lotsen, mühen sich nach Kräften, die positiven Seiten dieser berühmtesten aller Townships herauszustreichen.

Nicht überall im ehemaligen Ghetto herrscht Elend, man hat inzwischen auch etliche Millionäre zu bieten. Das Krankenhaus dort drüben, jenseits der Fußgängerbrücke, unter der die Mülltonnen brennen: eines der modernsten und größten des Kontinents. Nicht zu vergessen Sowetos Villenviertel Orlando East, das auch Beverly Hills genannt wird. Es geht voran mit der Rainbow Nation. Doch die Jugend… nun ja, die Jugend. Sie hat sich nicht offen abgewandt von den Idealen der Väter. Trotzdem zieht sie es vor, sich in den Helden der Popkultur wiederzuerkennen. Helden, die vom Ghetto aus die Szene aufgemischt haben wie ungebetene Partygäste.

Neben Mzekezeke verfügt Mapaputsi, ein gedrungener Mann mit HipHop-Bärtchen, über treue Fans. Kabelo hat mit seiner Band TKZee groß abgeräumt und verfolgt jetzt eine Solokarriere. Der Härteste von allen ist zweifellos Mandoza, aber auch er hat den Street-Style nicht erfunden. Zola, Arthur, die Gruppen Boom Shaka oder Bongo Maffin – durchweg sind sie in einer der Townships vor den Toren der Stadt aufgewachsen, selbst DJ Oscar, der einst Würstchen verkauft hat und jetzt zu den mächtigsten Produzenten des Landes gehört. Neuerdings nennt er sich wieder Oskido: Der Stolz auf die afrikanischen Wurzeln verbindet. Neben einer Musik namens Kwaito.

Kwaito ist in Johannesburg allgegenwärtig, beherrscht die Radios, wird in den Clubs gespielt und den Shebeens, den ehemaligen Flüsterkneipen. Er dröhnt aus den übervollen Kleinbussen, die die Bewohner des Umlands morgens ins Zentrum befördern und abends zurück, vorbei an den Abraumhalden aus Goldgräbertagen. Wie Endmoränen des industriellen Zeitalters liegen sie zwischen wuchernden Siedlungen und Autobahntrassen, auf denen endlose Schlangen sich voranschieben – der Bergbau ist tot, gepriesen seien Handel und Verkehr!

Geister der Freiheit

Sie haben Kwaito erst möglich gemacht mit seinem importierten House-Beat, der vor Ort tiefer gelegt wurde. Die Sound-Oberflächen sind mit allerneuester Computersoftware generiert. Die Posen erinnern an amerikanischen Gangster-Rap. Nach zwölf parken die schweren Limousinen der Kwaito-Stars vor den Hot Spots, wo die Szene sich trifft, dem Calabash oder dem teuren Kilimanjaro. Mercedes ist gut, BMW besser, die dazugehörigen Drogen kommen aus aller Welt. Kwaito: Musik nach internationalen Codes. Doch das sieht man in Johannesburg, das alle nur Jo’burg nennen oder zärtlich "Jozi", etwas anders.

Sicher, modern soll es schon sein, ultramodern sogar, das Afrika der Kolonialfolklore ist passé. Viel intensiver jedoch als das Fremde schmeckt der schwarzen Bevölkerungsmehrheit das Eigene: die immer noch durchschimmernden Afro-Texturen, die Reime in Zulu oder in Tsotsi-taal, dem Kauderwelsch der diversen Stammessprachen, das sich so gut für Witze eignet. Kwaito – man streitet sich, ob der Name vom afrikanischen Wort für "heiß" abgeleitet ist oder von einer berüchtigten Straßen-Gang – ist Spaßmusik. In ständig wiederholten Slogans geht es um die Dauerbrenner-Themen des Pop: Sex, Mobilität, schnellen Genuss. Die Zeit der trotzigen Selbstbehauptung ist vorbei. Im neuen, lässigen Südafrika setzen Schwarze die Trends. Und die Weißen müssen danach tanzen.

Karl Gostner hat es in seinen Zwanzigern erwischt. Im alten System hätte er zu den Privilegierten gehört, heute verfügt er noch über eine gute Ausbildung und ein gewinnendes Auftreten. Karl sitzt im Konferenzraum von YFM, dem erfolgreichsten Jugendsender, und erzählt, wie alles kam. Mitte der Neunziger hat er eine Studie zur Entwicklung des südafrikanischen Musikmarktes für die Regierung erarbeitet. Danach wurde er von diversen Vertretern der Big Five umworben, der Plattenmultis, die längst auch in Jo’burg ihre Dependancen eröffnet haben. Er schlug aus: zu öde. Viel aufregender ist es, für YFM zu arbeiten. "Eine vollkommen neue Art von südafrikanischer Firma."

Was das heißt, erschließt sich ein paar Meter weiter. Hinter der Spiegelglastür zum YFM-Imperium liegt eine Designer-Lounge von Empfangsraum mit Sofas, auf denen sich beim Warten auf den zugewiesenen Termin staunen lässt: über die zahlreichen Trophäen von der Marketing-Front. Über den Bestand an Naomi-Campbell-artigen Schönheiten, die vorbeigeschwebt kommen. Viel anders kann es in einer kalifornischen Modelagentur auch nicht zugehen. Mit dem Unterschied, dass hier von der Empfangsdame bis hin zu den DJs alle dunkelhäutig sind.

Jetzt streckt einer den Kopf durch die Konferenzraumtür: Alles klar mit der Party am Samstagabend? Karl Gostner sieht nicht aus, als sei er ein begnadeter Tänzer, aber das ist auch nicht sein Job. Als "Strategic Consultant" erstellt er Bilanzen. Hier, bitte schön, alles schwarz auf weiß: Wenn man die Zahl der Gold- und Platinalben als Maßstab nimmt, hat sich Kwaito in den letzten fünf Jahren zum "best selling genre" des Landes entwickelt. Gleichgezogen mit Gospelmusik, was erstaunlich ist, denn Gospel hat in Südafrika eine lange Tradition. "Die Dynamik ist einfach eine ganz andere", sagt Karl. Kwaito ist neu, cool, expansiv. Die letzten zehn Jahre waren bloß der Anfang. "In dem Markt steckt noch viel Potenzial."

Was drinsteckt, zeigt sich bevorzugt am Wochenende, wenn das coole Geld unter die Leute gebracht wird – beileibe nicht nur in Diskotheken. Gern führt man es auch in einem der Einkaufstempel nördlich der City aus, in Sandton, Parktown oder Rosebank, wo die Villen der Burensöhne und der Engländer stehen – und YFM neuerdings sein Hauptquartier hat. Buppies heißen die elegant gekleideten Business-Menschen, die samstags durch die Mall flanieren: black urban professionals. Die HipHop-Jugend steht eher auf Mode von Stoned Cherry oder Loxion Kulca, dem Kultlabel des Township-Chic: ein einziges Sehen und Gesehenwerden zwischen Shops und Marken der Vorstadt. Eine Ladenkette nennt sich Dark & Lovely. Über allem thront der Slogan von YFM: "Yona ke yona" der wahre Stoff.

"Kwaito ist so viel mehr als nur Musik", sagt auch Thuli: Kwaito ist Stolz, Lebensgefühl, Ausdruck eines neuen afrikanischen Selbstbewusstseins in Wirtschaft und Medien. In Spiro’s Café in Melville, wo die schwarze Boheme sich trifft, kann man den Fortschritt sehen: dort drüben ein Label-Betreiber, am Nachbartisch ein befreundeter Journalist. Und jede Menge Fotografen, alle hip, alle well educated. Dass Mzekezeke in dem Restaurant schräg gegenüber für Aufsehen gesorgt hat, findet Thuli amüsant: Es müsste sich doch herumgesprochen haben, dass unter der Maske ein stadtbekannter DJ steckt. Den Poltergeist hat der Mann, der eigentlich S’bu heißt, als Identifikationsangebot erfunden: für die, die sich ihrer Herkunft noch ein wenig schämen.

Geister der Freiheit

Davon gibt es immer weniger. Thuli, die eigentlich Kutloano Nokuthula Skosana heißt, ist Mitgründerin von Black Rage Productions. Hinter dem martialischen Namen verbirgt sich ein aufstrebendes Unternehmen, das ein Internet-Magazin herausgibt, aber auch Musik herstellt und Sendungen fürs Fernsehen produziert. Am Anfang war es ein Kampf, "das Big Business im Land ist immer noch weiß". Doch es ging um mehr bei Black Rage. Da war eine Vision: die Township-Jugend in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Sich einem Konzern in die Arme zu werfen kam deswegen nie infrage. "Wenn du etwas bewirken willst, musst du unabhängig bleiben."

Als Medienarbeiterin hat Thuli gelernt, den Medien nicht zu trauen. Vieles wird verzerrt dargestellt. Der legendär schlechte Ruf von Johannesburg als Stadt der Gewalt etwa: Er hat etwas Paranoides. Dabei kommt es doch auf den Standpunkt an. Meist erfolgt der Aufschrei erst dann, wenn die Siedlungen der Weißen betroffen sind. Gewiss, es gibt Gegenden, in die auch sie nachts nicht gehen würde, "aber gilt das nicht genauso für New York?" Die wahren Schattenseiten der neuen Kultur dagegen kommen immer noch nicht offen zur Sprache: der immense Nachholbedarf an Aufklärung, der geringe Stellenwert junger Frauen. Und das totgeschwiegene Aids-Problem. Gerade erst wurde Fana "Khabzela" Khaba zu Grabe getragen, ein weiterer bekannter DJ und Szene-Star: Spät, allzu spät hat er seine HIV-Erkrankung öffentlich gemacht.

Wie es mit Kwaito weitergehen wird? Schulterzucken. Immer diese europäischen Fragen! Es läuft doch trotz allem gerade so gut, die große Explosion ist noch immer in vollem Gange. Südafrikas Jugend träumt den südafrikanischen Traum vom schnellen Aufstieg. Nonstop Neuerungen, ständig frische Bands und Brands. Vielleicht wird Kwaito ein Exportschlager, die ersten Weichen dafür sind gestellt: Gleich mehrere Sampler mit urbaner Tanzmusik erscheinen pünktlich zum Jubiläum des Tages, an dem das Land frei wurde, und Black Rage ist daran beteiligt. Vielleicht wird Kwaito sich demnächst stärker in Richtung HipHop entwickeln who knows? Bis dahin gilt es, am Erreichten festzuhalten und etwas davon weiterzugeben. "Das ist das große Angebot", sagt Thuli. "Tausend Möglichkeiten jeden Tag. Deswegen verlieben sich Leute in diesen Ort."

Am frühen Abend, wenn die neue Schicht der Kulturbetriebler und Fashionistas zu einem ersten Drink in die Cafés befriedeter Zonen wie Melville strömt, wirkt Johannesburg tatsächlich wie eine Metropole des reichen Nordens – nur bunter, quirliger, aufregender. Mit den Beats sind erste ausländische Hipster gekommen. Die jungen Europäer und Amerikaner, die sich in die lokale Szene mischen, genießen die Abwesenheit gewohnter Untugenden: Kein Zynismus, keine Zivilisationsmüdigkeit, keine Abzocke – this is not Ibiza, it’s Jozi! Und doch nicht so fremd wie Kinshasa oder Lagos. Wem die Stadt auf die Dauer zu afrikanisch ist, der kann immer noch weiter gen Süden ziehen, nach Cape Town: "Escape Town" der Weißen und der Rentner.

In Zukunft kommen die wahren Talente aus dem Ghetto

Zum Thrill gehört freilich auch, dass das Idyll prekär bleibt. Ohne das Geld wird in Zukunft nichts gehen, und auch wo es reichlich fließt, reicht es doch nie für alle. Die Angst vor dem Gespenst der Townships lebt untergründig fort, und auch sie hat ihren Markt. In den Plattenregalen der Musikkaufhäuser finden sich gleich neben dem Kwaito-Fach CDs von Männern, die dreinblicken, als seien sie noch immer fest entschlossen, ihre ererbte Scholle zu verteidigen. Und der Johannesburger Stadtkern: Mit seinen leer stehenden Repräsentationsbauten wirkt er wie eine Stein gewordene Allegorie weißer Paranoia.

Einst galt der "Central Business District" als Manhattan des Südens, jetzt haben die Straßenhändler das Herz der Stadt erobert und in einen afrikanischen Basar zurückverwandelt. Touristen wird geraten, keine Wertsachen mit sich zu führen und Gruppen junger schwarzer Männer aus dem Weg zu gehen. Bei Geschäftsschluss sieht man die wenigen Angestellten der Firmen, die hier noch arbeiten, in ihren Wagen aus den Gittertoren der Tiefgaragen schießen: nichts wie zurück in die weißen Vorstädte, wo die Elektrozäune in der Stille sirren und die "Armed Response"- Schilder an den mannshohen Mauern diskret darauf hinweisen, dass im Zweifelsfall nicht lang gefackelt wird. Von einer Musik names Kwaito will hier niemand etwas wissen. Wer schwarz ist, ist auch 2004 Dienstmädchen oder Parkplatzzuweiser.

Geister der Freiheit

Dreißig Kilometer östlich von Jo’burg macht sich unterdessen ein Mann namens Pitch Black Afro bereit. Auf seinem Schädel sitzt eine riesige Kraushaarperücke. Die linke Wange ziert eine hässliche Narbe. Die Zähne ragen kreuz und quer aus seinem Mund, vorn fehlt einer. Pitch Black Afro ist ein Typ, dem man lieber nicht im Dunkeln begegnen möchte. Links und rechts von ihm stehen zwei ähnlich verwegene Gestalten: eine Gang, die gerade losgehen will. Etwas mehr Ausdruck noch, bitte. Ja, so ist’s gut! Und Action!!!

Die Township Kwa-Thema war in den Neunzigern berüchtigt für ihre Gewalttätigkeit, jetzt wird dort ein Videoclip gedreht. Der Regisseur tut sein Bestes, den Star angemessen in Szene zu setzen. Der Star gestikuliert wild, geht ran, als wolle er sich ins Objektiv verbeißen. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der sich aufs Reimeschmieden und Frauenanmachen versteht. In einem Schrottmobil fährt er vor, lässt seinen Charme durchs geöffnete Fenster sprechen. Am Ende erwählt er allerdings nicht das aufgedresste City-Girl, sondern die Ghetto-Braut mit der Riesenkrause.

Mit Pitch Black Afro, der als Thulani Ngcobo zur Welt kam, geht Kwaito zurück zu den Wurzeln: ein rauerer Sound, eine alltägliche Kulisse. Dass alles schon dasteht, spart außerdem Kosten. So sieht die Zukunft aus, sagen die Leute von Ghetto Ruff, Pitch Blacks unabhängiger Plattenfirma, die mitgekommen sind, um ihren Künstler moralisch und logistisch zu unterstützen – no bullshit, die Zeit der wahren Talente ist gekommen! Der Township-Jugend soll’s recht sein. In Scharen belagert sie den Set. Wer als Statist mit aufs Bild darf, gehört zu den Helden des Tages. An der Tafel, die auf den Unterbezirk "White City" hinweist, hat ein Witzbold zwei Buchstaben gelöscht. Jetzt steht dort "Hit City".

Aber auch der schönste Dreh geht einmal zu Ende. Bei Einbruch der Dunkelheit sind alle Szenen im Kasten, der Techniker macht das Licht aus. Noch eine Cola, ein letzter Handschlag, dann braust der Bus mit dem Star, der Crew und dem deutschen Journalisten zurück in die City. Zeit ist kostbar. In zwei Tagen schon soll der Rohschnitt stehen, dann geht’s ab in die Endproduktion. "War ich gut?", fragt Pitch Black. Wer den Townships einmal entkommen ist, will nie wieder dorthin zurück.