Sie kam aus einer großen Familie. Nachdem die Firma des Vaters Bankrott ging, kehrte er zurück nach England. In Neuseeland hatte er zuvor das schönste Mädchen, die Tochter eines Baptistenpredigers, geheiratet. Dem Schwiegervater war er nicht fromm genug, aber er gab zu bedenken, dass sich das ändern könnte.

Die Mutter, von ihrem Vater getrennt, vergaß schnell ihre Frömmigkeit. Sie bekam hintereinander sechs Kinder. Die jüngste Tochter entwickelte einen eisernen Willen, war originell und begabt mit Witz und Humor.

Nach den Geburten wurde die Mutter hypochondrisch. Sie wollte nicht noch mehr Kinder, was dem Vater nicht gefiel, obwohl ihm die vielen Kinder auf die Nerven gingen. Er verschwand häufig zu Dienstreisen. Da er Schulunterricht unnütz fand, bekamen die Kinder einen Privatlehrer. Davon profitierte die Jüngste am meisten. Sie spielte auch hervorragend Klavier, Orgel und Geige.

Sie hatte noch nicht die Absicht zu heiraten, obwohl sie inzwischen 26 war.

Der Vater ging mit ihr auf Reisen, von der Mutter gemahnt, ja einen Ehemann für sie zu finden.

Ein deutscher Graf verliebte sich leidenschaftlich in sie. Man hatte damals noch nichts gegen die Deutschen, aber dem Vater gefiel es nicht, dass sein herzliches Verhältnis zu seiner Jüngsten gestört werden könnte, und so reiste er mit ihr ab.

In Rom traf man sich zufällig wieder. Der Graf, Ende 30, groß und kahlköpfig, ließ seine guten Beziehungen spielen, um seine Angebetete zu unterhalten - sie durfte im Petersdom Bachfugen spielen -, und es gab viele Einladungen. Es kam zur Verlobung.