Am 5. März des Jahres 1821 überquert der griechischstämmige Generalmajor der russischen Armee Alexandros Ypsilantis mit einem Haufen wilder Gesellen den Pruth in Richtung Südwesten. Der Fluss, der kurz vor dem Schwarzen Meer in die Donau mündet, markiert die Grenze zwischen dem Russischen und dem Osmanischen Reich. Das Ziel der Truppe: Freiheit für die Griechen, die seit Jahrhunderten unter dem Halbmond leben. Ypsilantis, Adjutant des Zaren, ist der Führer der so genannten Gesellschaft der Freunde, Philiki Hetairea, eines freimaurerisch inspirierten Geheimbundes. Mit Eisen und Blut wollen sie ihr Ziel erreichen.
: Die ganze Welt ist Griechenland
Als sich Anfang des 19. Jahrhunderts die Griechen gegen die osmanische Herrschaft erhoben, feierten Europas Künstler und Gelehrte das Land Olympias. Doch die Hoffnung auf die Wiederkehr antiker Größe erfüllte sich nicht