Gesegnet seien alle jene Stunden, Zeit, Jahr und Tag und alle Augenblicke und Land und holder Ort, wo ich vom Stricke zwei schöner Augen zaubrisch ward gebunden -

gesegnet all das Leid, das ich empfunden, seit erstmals ich erfahren Amors Glücke, gesegnet sei der Bogen und der Pfeil, der quicke,

der mir ins Herze schlug so tiefe Wunden.

Gesegnet all die Worte auch, mit denen den Namen meiner Herrin ich verkündet, die Seufzer, das Verlangen und die Tränen -

gesegnet all mein Schreiben, darin gründet ihr Ruhm, - und was ganz ihr nur gilt:

mein Sehnen,

in das nie eine andre Eingang findet.