Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am 24. Juni die Arbeitsbedingungen der deutschen Presse verändert. Prinzessin Caroline von Monaco hatte geklagt, weil Fotos veröffentlicht worden waren, die sie beim Einkauf und beim Reiten zeigten. Sie bekam Recht: In der Frage, ob die Fotos gedruckt werden dürfen, ... ist der Gerichtshof der Meinung, dass ... als bestimmender Faktor der Beitrag zu gelten hat, den die veröffentlichten Fotos und Artikel (zu einer) Debatte mit Allgemeininteresse erbringen. In der vorliegenden Sache ist aber festzustellen, dass ein solcher Beitrag fehlt, weil die Beschwerdeführerin (Caroline von Monaco) keine offiziellen Funktionen erfüllt und die streitgegenständlichen Fotos und Artikel sich ausschließlich auf Einzelheiten aus ihrem Privatleben beziehen.