In diesen für die SPD schweren Zeiten muss der Journalist Nicol Lubi ć , Jahrgang 1971, manchen Genossen wie ein kleines Licht am Ende des Tunnels erscheinen. In der ZEIT Nr. 37/04 beschrieb Lubi ć , was er erlebt hat, seitdem er im Oktober 2003 Mitglied der SPD geworden ist. Sein Fazit: Zwar musste er sich von Wolfgang Thierse beschimpfen lassen und kam sich manchmal wie in einer Selbsthilfegruppe vor – trotzdem will er sich weiterhin für die Sozialdemokratie einsetzen.

Lubi ć s Reportage basiert auf seinem Buch Genosse Nachwuchs – wie ich die Welt verändern wollte , das vorige Woche erschienen ist. Erste Reaktionen der Partei: Ein Landtagsabgeordneter aus Heidelberg lud Lubi ć zu einer Lesung ein, diesen Samstag ist er Gast beim Verbandstreffen der Berliner Jusos. Am 24. September wird der Berliner SPD-Landesvorsitzende Lubi ć s Buch vorstellen.

Wie es einer jungen Frau als Mitarbeiterin der CDU-Parteizentrale ergangen ist, lesen Sie in dem Artikel "Merkels Mädchen".