Als die großen Sprachschützer Mathias Döpfner (Axel Springer AG) und Stefan Aust (Spiegel) im August, als die Welt in Flammen stand und die deutsche Sprache dem Untergang geweiht schien, heldenhaft und unter anfeuernden Zurufen der Kollegen von SZ und FAZ zu den Wassereimern geeilt und zur so genannten klassischen Rechtschreibung zurückgekehrt waren, da fiel uns ein Stein vom Herzen, denn wir lieben unsere Sprache, und wir dachten an das Große Lalula, wo Christian Morgenstern schon alles p rophezeit hat:

Kroklokwafzi? Semememi!

Seiokrontro - prafriplo:

Bifzi, bafzi - hulalemi:

quasti basti bo ...

Lalu lalu lalu lalu la!

Da sich aber nun zeigt, dass die großen Brandmeister Mathias Döpfner und Stefan Aust sowohl die Größe ihrer Wassereimer als auch die des von ihnen selbst entfachten Feuers falsch eingeschätzt haben und im Begriffe sind, die Kokelspuren zu verwischen, also in Sachen Rechtschreibung die Rücknahme der Rückkehr einzuleiten, da nun fällt uns wieder ein Stein vom Herzen, denn wir lieben Spiegel und Bild, ob recht oder schlecht geschrieben, und wieder müssen wir an Morgenstern denken, der in der zweite n Strophe trefflich bemerkt: