Architekt des Todes

Jeder Bunker, jeder Häuserblock in einer deutschen Stadt und jedes deutsche Dorf muß zu einer Festung werden", so hatte es Adolf Hitler am 16.September 1944 für den "Endkampf" befohlen. "Es gibt nur noch Halten der Stellung oder Vernichtung."

Indessen drangen im Osten und Westen und auch im Süden, in Italien, die Alliierten unaufhaltsam weiter vor, längst beherrschten deren Flugzeuge den deutschen Luftraum. Endlose Bomberströme dröhnten heran, Tag und Nacht. Stadt um Stadt sank in Schutt und Asche.

Doch nach wie vor lief die Rüstungsindustrie im deutschen Machtbereich auf Hochtouren. Im dritten Quartal 1944, von Juli bis September, hatte die Produktion ihren Höhepunkt während des Krieges erreicht, in Berlin sprach man von einem "Rüstungswunder". Und Hitler wusste, wem er dies zu verdanken hatte: Albert Speer.

Auch als "der Führer" im Dezember 1944 durch eine Offensive in den Ardennen die militärische Wende erzwingen wollte, setzte er ganz auf seinen "genialen" Rüstungsminister, dem er "uneingeschränkte Bewunderung und Anerkennung" zollte. Noch Anfang Januar 1945, der Vorstoß auf Antwerpen war schon ins Stocken geraten, bestärkte Speer Hitler seinerseits in dessen Wahn, den Krieg gewinnen zu können. Man habe, bemerkte Speer gegenüber Propagandachef Joseph Goebbels, noch genug "nationale Kraft", um mit den zu erwartenden "Schwierigkeiten" im sechsten Kriegsjahr fertig zu werden. Er sehe "vertrauensvoll in die Zukunft".

Genauso wie Hitler zeigten sich später beim Nürnberger Prozess auch Speers Richter von den Leistungen des Ministers beeindruckt. Denn dieser gab sich auf der Anklagebank als effizienter, unpolitischer Technokrat, der allen widrigen Umständen zum Trotz die deutsche Rüstung auf einen Rekordstand gebracht und dabei einen einsamen Kampf gegen alle Widersacher in Partei, SS, Bürokratie und Wehrmacht gekämpft habe. Seit 1944 sei er zu Hitler auf Distanz gegangen, und im Frühjahr 1945 habe er Schlimmstes verhindert. Er habe als Einziger versucht, den Diktator zur Vernunft zu bringen. Vom Judenmord sei ihm nichts bekannt gewesen.

An dieser Legende hat dann, nach Speers Entlassung aus dem Spandauer Gefängnis 1966, vor allem der Publizist Joachim C. Fest weitergewoben, der Speer im Auftrag des Chefs des Ullstein-Verlages Wolf Jobst Siedler als Ghostwriter bei der Abfassung der Erinnerungen zur Seite stand. 1999 gab Fest die Speerschen Erzählungen in Form einer Biografie nochmals heraus, mit viel Verständnis für einen der wichtigsten NS-Funktionäre, zu dem er offensichtlich besonderes Vertrauen gewonnen hatte. Bezeichnenderweise ignorierte Fest in diesem Buch konsequent alles, was Historiker in der Zwischenzeit zum Fall Speer ermittelt hatten. Selbst heute noch, in Bernd Eichingers Film Der Untergang, nach dem gleichnamigen Buch von Fest und den Memoiren von Hitlers Sekretärin Traudl Junge, tritt die Figur Speer wieder als eine Art Edelnazi auf, als der "stille Retter", zu dem er sich selbst stilisiert hat.

Albert Speer, 1905 in Mannheim geboren, stammte aus großbürgerlichem Milieu. 1933 war der junge Architekt, seit 1931 in der Partei, zu Hitlers Hofstaat gestoßen. Der Diktator, dessen Jugendtraum es gewesen war, Baumeister zu werden, fand in Speer einen willigen Helfer zur Verwirklichung seiner megalomanen Architekturfantasien. So entstanden das Parteitagsgelände in Nürnberg und 1938, in Rekordtempo errichtet, die neue Reichskanzlei in Berlin.

Architekt des Todes

Doch dies sollte nur der Anfang sein. Aus Berlin planten Hitler und Speer "Germania" zu machen, die "Welthauptstadt" mit dem größten Gebäude der Erde, der "Großen Halle" für 180.000 Volksgenossen, und einem Palast für den "Führer", wo der Besucher – laut Hitler – das Gefühl haben sollte, vor den "Herrn der Welt" zu treten. Berlin galt zugleich als Modell für die geplante Zerstörung der deutschen Großstädte, die durch Monumentalbauten und Aufmarschstraßen ein neues Gesicht erhalten sollten. Ein Millionenheer von Arbeitssklaven aus dem Osten war schon jetzt dazu verdammt, nach dem "Endsieg" diese monströsen Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

In Berlin, wo sich der ehrgeizige Speer 1937 sofort an die Arbeit gemacht hatte, gab es bald gravierende Hindernisse: Zum einen benötigte man gigantische Mengen an Baumaterial, vor allem an Granit und an Backsteinen. Zum anderen riesige Flächen, die nur durch Abriss ganzer Stadtviertel zu gewinnen waren. Mit dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler vereinbarte Speer deshalb 1938, dass die Konzentrationslager die Steine für die Großbauten liefern sollten.

Die SS gründete ein eigenes Unternehmen, die Deutsche Erd- und Stein-Werke GmbH, dem Speer aus dem Etat seiner eigenen Behörde das Kapital zur Verfügung stellte. Zurückzahlen sollte Himmlers Totenkopftruppe die zinslosen Kredite (die direkt in den Ausbau des KZ-Systems einflossen) in Steinen. Deshalb errichtete die SS die meisten Lager zwischen 1937 und 1942 in der Nähe von Granitsteinbrüchen – zum Beispiel Flossenbürg, Mauthausen – und von Tonvorkommen für Ziegeleien, wie Oranienburg, Neuengamme bei Hamburg und Stutthof bei Danzig. Für zwei Lager, Groß-Rosen in Schlesien und Natzweiler-Struthof im Elsass, hatte Speer 1940 wegen der dortigen Granitvorkommen persönlich den Standort ausgesucht.

In den Steinbrüchen starben die Häftlingen zu Tausenden. "Vernichtung durch Arbeit" war Funktionsprinzip der Konzentrationslager – bis 1945. Speer war dies bekannt, denn er hatte sich als Kreditgeber schließlich das Recht vorbehalten, der SS in die Bücher zu schauen.

Um das "Raumproblem" in Berlin-Mitte zu lösen, wo über 50.000 Wohnungen, in denen fast 200.000 Berliner wohnten, abgerissen werden sollten, begann der brutale Baumeister, eine eigene Judenpolitik zu betreiben. Durch die Forschungsarbeit der Berliner Historikerin Susanne Willems wissen wir, dass Speer im September 1938 der Stadtverwaltung vorschlug, zunächst 2.500 Wohnungen von Juden zwangszuräumen und die Menschen in ein Ghetto, ein Barackenlager außerhalb von Berlin, einzupferchen.

Die Reichskristallnacht am 9./10. November 1938 kam Speer äußerst gelegen, da er mit der darauf folgenden Beseitigung des Mieterschutzes für Juden sein Vorhaben umsetzen konnte. Dies war der Grund, warum Speer das Pogrom in seinen Erinnerungen zunächst nicht erwähnt hatte und erst auf das Insistieren seiner Helfer Fest und Siedler hin dazu einige nichts sagende Worte verlor.

Seit Frühjahr 1939 wurden Tausende Berliner Juden von der "Hauptabteilung Umsiedlung beim Generalbauinspekteur Speer" aus ihren Wohnungen vertrieben, in die dann "arische Berliner" aus den zum Abriss bestimmten Häusern einzogen. Als zwischen Oktober 1941 und März 1943 50.000 Berliner Juden nach Osten in den Tod deportiert wurden, stellten Speers Mitarbeiter gemeinsam mit der Gestapo die Deportationslisten zusammen. Speer selbst hat dies noch kurz vor seinem Tod 1981 vehement bestritten, doch überführen ihn die Akten der Lüge. So schrieb er etwa am 13. Dezember 1941 an Reichsleiter Martin Bormann, dass die "Aktion in vollem Gange" sei, und beschwerte sich, dass Bormann frei werdende "Judenwohnungen" ausgebombten Berlinern zur Verfügung stellen wolle. Speer beharrte darauf, dass die "Judenwohnungen" ihm gehörten.

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Rüstungsminister wurde er dann eher durch Zufall: Er war am 8. Februar 1942 just in Hitlers Hauptquartier Wolfschanze, als die Nachricht vom Tod des Reichsministers für Bewaffnung und Munition Fritz Todt eintraf. Hitler ernannte daraufhin Speer kurzerhand zu dessen Nachfolger und hatte damit seine wichtigste Personalentscheidung während des Krieges getroffen.

Der junge Mann mit großbürgerlichem Habitus entpuppte sich als "genialer" Organisator, der mit Hilfe der Großindustrie die Produktion enorm steigerte. Zugleich aber erwies er sich als skrupelloser Machtmensch, der sukzessive seine Konkurrenten wie etwa Hermann Göring ausschaltete und damit den Konzentrationsprozess der Kriegswirtschaft vollzog. Von Hitler unterstützt, gelang Speer so eine einzigartige Blitzkarriere. Auf dem Zenit seiner Macht 1944/45 war der "Staatsarchitekt" Herrscher über die gesamte Rüstung von Heer, Marine und Luftwaffe, das Bauwesen (insbesondere der Organisation Todt), von Reichsbahn, Verkehr und Transport. Er bestimmte den Einsatz der Zwangsarbeiter – im Herbst 1944 waren es fast 8 Millionen – und die Ausplünderung der besetzten Gebiete. Neben Himmler zum mächtigsten Gefolgsmann des "Führers" aufgestiegen, galt er lange Zeit als Kronprinz Hitlers.

Nach 1945 war Speer unentwegt bemüht, sich als Opfer von Machenschaften Himmlers zu präsentieren, der die Kriegswirtschaft unter die Kontrolle der SS bringen wollte und ihm schon 1944 die Raketen- und Flugzeugfertigung entrissen habe. Das Gegenteil war der Fall. Speer hatte den Konkurrenzkampf zu seinen Gunsten entschieden, ja, es war ihm sogar gelungen, die SS für seine Zwecke zu instrumentalisieren.

1942 hatten Hitler und seine Paladine wegen der dramatischen Verschärfung des Arbeitskräftemangels beschlossen, für die Rüstungsfertigung sowohl Zwangsarbeiter aus dem Osten ins Reich zu deportieren als auch KZ-Häftlinge einzusetzen. Himmler wollte daraufhin große Betriebe direkt in die KZs verlagern, um im Rüstungsbereich Einfluss zu gewinnen. Dabei sollte der SS die totale Verfügungsgewalt über die Häftlinge erhalten bleiben. Speer, der dies ablehnte, trug im Herbst 1942 den entscheidenden Sieg über Himmler davon, als Hitler die Grundsatzentscheidung traf, die Häftlinge außerhalb der Lager in den Rüstungsbetrieben einzusetzen.

So wurde das KZ-System bis 1945 sukzessive in die von Speer kontrollierte Kriegswirtschaft einbezogen, zahllose Außenlager mit Hunderttausenden von Arbeitssklaven eingerichtet. Intensiver wurde die Zusammenarbeit mit der SS seit Ende 1943, als Speer dazu überging, wegen der Bombenangriffe Rüstungsbetriebe in Bergwerksstollen oder oberirdisch in riesigen Bunkern unterzubringen. Modell war das erste Großprojekt, die V-Waffenschmiede im thüringischen Mittelbau-Dora, wo 1943/44 in mörderischem Tempo ein gigantischer unterirdischer Produktions- und Lagerkomplex entstand. Von 60.000 Häftlingen starben 20.000.

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Speer interessierte dies nicht. Nach der Besichtigung von Mittelbau-Dora sprach er im Dezember 1943 dem Chef der SS-Bauleitung, dem promovierten Ingenieur Hans Kammler, seine "höchste Anerkennung" aus. Anschließend setzte er ihn für weitere Aufgaben ein, bei denen erneut Häftlinge zu Tausenden umkamen, darunter viele ungarische Juden.

Ende 1944 waren von insgesamt 600.000 KZ-Insassen fast 500.000 als Arbeitskräfte in Speers Rüstungsimperium eingesetzt. Seine spätere Behauptung, in den Außenlagern hätten die Häftlinge eine Überlebenschance gehabt, ist blanker Zynismus, da dort die Todesrate vor allem während der Bauphase der einzelnen Projekte sehr hoch lag. Waren die Häftlinge "abgearbeitet", schickte man sie ohnehin zum Sterben ins Stammlager zurück. Es gibt keine Belege, dass Speer deren Schicksal in irgendeiner Form interessiert hätte. KZ-Häftlinge waren für ihn (wie für Himmler) bloße Sklaven, Material zu seiner Verfügung – und zur Vernichtung nach Verbrauch.

Dass er von der Ermordung der Juden nichts gewusst haben will, hat ihm nicht einmal Fest abgenommen, noch die Journalistin Gitta Sereny, die 1995 eine Biografie des NS-Führers verfasste. Aber Speer wusste nicht nur davon, sondern er ist auch einer der Täter, die den fabrikmäßigen Mord erst ermöglicht haben. Als Chef des Bauwesens war er letzte Genehmigungsinstanz für alle Bauvorhaben der SS. So hatte er persönlich am 15.September 1942 dem Chef des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes der SS Oswald Pohl "die Vergrößerung des Barackenlagers Auschwitz in vollem Umfang genehmigt und ein zusätzliches Bauvolumen für Auschwitz in Höhe von 13,7 Mill RM bereitgestellt (Baumaßnahmen bis Herbst 1943)". Dies war der Zeitraum, in dem das Lager zur Todesfabrik ausgebaut wurde.

Wie sehr Speer schon längst vom Baumeister "Germanias" zu einem der Architekten des Holocaust geworden war, geht aus einem – von den Wiener Historikern Florian Freund, Bertrand Perz und Karl Stuhlpfarrer in einem Prager Archiv gefundenen – Bauantrag (13,76 Millionen Reichsmark!) für Auschwitz-Birkenau hervor. Die Bauleitung der SS hatte ihn unter der Tarnbezeichnung "Vorhaben: Kriegsgefangenenlager Auschwitz (Durchführung der Sonderbehandlung)" eingereicht. Darin ist aufgelistet, was für die Krematorien I bis IV an Baumaterial benötigt werde, unter anderem für "Entwesungsanlagen für die Sonderbehandlung", also die Gaskammern, und die "Leichenhallen mit Verbrennungsöfen". Was "Sonderbehandlung" hieß, war in den Berliner Ministerien ohnehin bekannt. Pohl übertrieb nicht, als er Himmler am 19. April 1943 mitteilte, Speer sei über alle Bauvorhaben in den Konzentrationslagern "bis ins einzelne im Bilde gewesen" und habe "sie auch genehmigt".

Die ungeheure Dimension der Verbrechen erklärt, warum Speer und Goebbels, beide die Intelligentesten innerhalb der NS-Führung, seit Stalingrad so vehement auf die Totalisierung des Krieges drangen, auf das "unbedingt gewinnen Müssen". So war in der zweiten Jahreshälfte 1944 Speer die treibende Kraft einer rücksichtslosen Mobilisierung. Die in Speer/Fests Erinnerungen ausgiebig behandelte, angebliche Entfremdung von Hitler ist offensichtlich bare Erfindung.

Erst die Eroberung Oberschlesiens, des letzten noch intakten Industriereviers im Reich, durch die Rote Armee im Januar 1945 bewirkte einen Sinneswandel: Jetzt gestand Speer offen ein, dass der Krieg wirtschaftlich nicht mehr zu gewinnen sei. Trotzdem setzte er weiter alles für die Sicherung des Nachschubs an die Fronten ein. Er gab einen Befehl heraus, der bis zum 8. Mai Geltung besaß: Die Rüstungsindustrie habe bis zum letzten Moment – das heißt unmittelbar bevor der Feind da sei – weiterzuarbeiten. Dann sollten die Produktionsanlagen "gelähmt" werden.

Noch als Mitte März 1945 der Beginn der alliierten Offensive aus den Brückenköpfen am Rhein bevorstand und die Rote Armee sich an der Oder zum Sturm auf Berlin rüstete, schlug Speer in einer Denkschrift Hitler vor, alle Wehrmachtverbände einschließlich des Volkssturms, des letzten Aufgebotes der 16- bis 60-Jährigen, an Rhein und Oder zu konzentrieren: "Ein zähes Durchhalten an der jetzigen Front für einige Wochen kann dem Gegner Achtung abgewinnen und vielleicht doch noch das Ende des Krieges günstig bestimmen."

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Speer wollte alles auf eine Karte setzen, in der illusionären Hoffnung, über einen vom Gegner respektierten Achtungserfolg doch noch eine politische Lösung zu ertrotzen. Auch Göring, Himmler und Ribbentrop hofften auf einen Ausweg – durch sofortige Verhandlungen mit dem Westen. De facto riskierte Speer mit seinem Vorschlag aber ein unermessliches Blutbad, die Vernichtung von Millionen Menschen an Rhein und Oder.

Hitler reagierte auf diesen Vorstoß Speers, den dieser wohlweislich bis an sein Lebensende verschweigen sollte, auf seine Weise: Er gab einen Tag später, am 19. März, den berüchtigten "Nerobefehl" heraus, der für weitere Rückzüge "verbrannte Erde" auf dem eigenen Territorium verlangte. Speer erreichte, dass Hitler den Befehl modifizierte. Er, Speer, werde weiterhin alles tun, um den "Widerstand bis zum äußersten zu steigern".

So geschah es. Selbstzerstörerisch, in einem "fanatischen Abwehrkampf", führte die Wehrmacht den Krieg weiter, für den Speer bis zuletzt die Waffen und die Munition lieferte. Viele Städte und Landstriche wurden so in den letzten Monaten des Krieges tatsächlich zu jenen Wüsten, die Hitler in seinen infernalischen Befehlen beschworen hatte.

Albert Speer aber, in Nürnberg zu 20 Jahren Haft verurteilt, war noch lange nach der Entlassung aus dem Spandauer Kriegsverbrechergefängnis 1966 ein gern gesehener Gast in konservativen Kreisen. Seine Bücher, in denen er die Legende vom "verführten Bürger" weiterstrickte, wurden Bestseller. 1981 starb er bei einem Aufenthalt in London. Auf dem Bergfriedhof in Heidelberg liegt er bestattet; Millionen seiner Opfer ist ein Grab verwehrt geblieben.

Der Autor ist Historiker an der Universiät Freiburg im Breisgau