"Ich werde die nächsten alles daran setzen, um einen solchen Staates mit zu errichten", sagte Bush. Er sei sich sicher, dass es "im Interesse der Weltgemeinschaft" sei, dass "solch ein wahrhaft freier Staat" gegründet werde. "Ich weiß, dass es im Interesse des palästinensischen Volkes ist."

Bush und Blair wandten sich nur Stunden nach der Beerdigung des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat in Ramallah an die Öffentlichkeit. Der britische Premierminister rief dazu auf, die palästinensische Führung zu unterstützen, die nun einen Nachfolger Arafats suchen müsse. Über die geplanten palästinensischen Wahlen hinaus solle diese Unterstützung reichen, um die Palästinenser zu motivieren, eine "besser funktionierende Gesellschaft" zu entwickeln.

"Wenn wir einen lebensfähigen palästinensischen Staat haben wollen, müssen wir die politische und wirtschaftliche Infrastruktur stärken und dafür sorgen, dass die Sicherheit garantiert ist", sagte Blair.
Bush betonte, es gebe nach Arafats Tod eine "neue Gelegenheit", den Nahostkonflikt endlich zu lösen. Die neue palästinensische Führung müsse zeigen, dass sie dazu bereit sei, forderte der US-Präsident. Seine Regierung freue sich darauf, "mit den palästinensischen Führern zusammenzuarbeiten, die gegen Terrorismus kämpfen und demokratische Reformen durchführen" werden.