Hunderttausende Kinder sind nach dem Erdbeben in Asien dringend auf Hilfe angewiesen. Nach Angaben von UNICEF wurden allein auf der besonders betroffenen Insel Sri Lanka über 200.000 Menschen obdachlos. Viele Familien suchen in Schulen und Tempeln vorübergehend Unterschlupf. Zahlreiche Brunnen und Wasserquellen sind durch Schlammmassen unbrauchbar geworden. Die meisten Gesundheitsstationen im Katastrophengebiet sind nicht funktionsfähig. Es fehlt an sauberem Wasser, Schutzutensilien, Nahrung, Medikamenten und Generatoren zur Energieversorgung. Es besteht Seuchengefahr. "Jetzt kommt es darauf an, die Kinder und ihre Familien rasch mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Menschen stehen vor dem Nichts. Deshalb werden wir auch langfristig beim Wiederaufbau der Schulen und Gesundheitsstationen helfen", sagte Dorothee Klaus, deutsche UNICEF-Mitarbeiterin auf Sri Lanka.Die Mitarbeiter der Organisation helfen, Verletzte in die Krankenhäuser zu bringen und Tote zu bergen und haben bereits jeweils zehntausend Bettlaken, Handtücher, Wasserflaschen, Kochsets und Schlafmatten verteilt. Die Verstärkung der UNICEF-Nothilfe läuft auf vollen Touren. Dabei geht es vor allem darum, die Familien mit sauberem Wasser zu versorgen und die hygienischen Verhältnisse zu verbessern. UNICEF arbeitet auf Sri Lanka von fünf Standorten aus und verfügt über ein Netzwerk lokaler Partner.In dicht besiedelten armen Fischerdörfern am Golf von Bengalen forderte die Flutwelle die meisten Opfer. Die internationale Hilfsorganisation geht davon aus, dass mindestens ein Drittel der Opfer Kinder sind, ihre Zahl steigt weiter. Viele Kinder wurden überrascht, als sie ihren Familien bei der Arbeit halfen oder. Viele Menschen haben ihre Häuser und sämtliche Habe verloren. Die meisten Opfer zählten bereits vor der Katastrophe zu den Ärmsten.Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe an: Spendenkonto 300.000
Bank für Sozialwirtschaft: 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Asien