DIE ZEIT: Frau Saalfrank, wie fühlen Sie sich als neue Mutter der Nation?
Katharina Saalfrank: Ach, ich mache mir das gar nicht so klar. Auch wenn die Mitschüler meiner Kinder etwas durchdrehen und Autogramme wollen. Mein Mann und ich sind seit zwölf Jahren zusammen, wir haben vier Kinder, und wir waren immer die Exoten. Wir haben gearbeitet, studiert, stehen jeden Morgen um Viertel vor sechs auf und gehen jede Nacht um halb eins ins Bett. Uns haben die Leute andauernd gefragt: Wie macht ihr das?
ZEIT: Haben Sie keine Nanny?