Dienstwagen sind das Privileg leitender Angestellter. Anfänger in dieser Gehaltsklasse stellen mit Bestürzung fest, dass auf ihrem Gehaltszettel der so genannte geldwerte Vorteil eines Dienstwagens in Anschlag gebracht wird. Haben sie den Fehler gemacht, einen teuren Wagen im Fuhrpark ihrer Firma bestellt zu haben, wird auf den Listenpreis des Autos (und mag es auch aus zweiter Hand stammen) eine zusätzliche Steuer erhoben. Es handelt sich um eine dieser besonderen Formen von Lohnnebenkosten, in denen neoliberale Aufsteiger sofort sozialistische Gleichmacherei vermuten. Womit sie womöglich Recht haben.