ZEIT: Wenn Sie heute an New York denken…

Schneider: …fällt mir ein, dass ich da nicht leben könnte. Die Politik dort regt mich zu sehr auf.

ZEIT: Sie leben in Südfrankreich.

Schneider: Zwischen Avignon und Arles. Es ist fantastisch dort, nur leider muss ich die Sprache lernen. Jeden Morgen gehe ich zum Bäcker, und wenn ich mit dem richtigen Brot zurückkomme, ist das ein Erfolgserlebnis.

ZEIT: Frauen wie die Schriftstellerin Colette und die Malerin Frida Kahlo sind Ihre Heldinnen. Frauen mit viel Kraft und schweren Schicksalen.

Schneider: Ich bewundere diese Frauen.

ZEIT: Frau Schneider, worauf sind Sie stolz?