Unabhängige Medien in Osteuropa, die eine wichtige Rolle beim Zusammenbruch der kommunistischen Regime spielten, haben es immer schwerer. Umso erfreulicher ist es, dass bereits zum fünften Mal die Gerd-Bucerius-Förderpreise Junge Presse Osteuropas verliehen werden konnten. Die mit insgesamt 140 000 Euro dotierten Preise werden gemeinsam von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg und der Institusjon Fritt Ord in Oslo vergeben, um den Qualitätsjournalismus in Osteuropa zu unterstützen. Ausgezeichnet für Professionalität und Zivilcourage wurden der Moskauer Journalist Semjon Nowoprudskij, die Zeitungen Nowoje Wremja (Moskau), Tschetschenskoje Obschestwo (Nasran), Vitebskiy Kuryer (Vitebsk) und Resonansi (Tbilissi) sowie die Nachrichtenagentur BelaPAN (Minsk).