er Aufsichtsrat der HypoVereinsbank hat der Übernahme durch die italienische UniCredito zugestimmt. UniCredito bietet für die zweitgrößte deutsche Bank gut 15 Milliarden Euro in eigenen Aktien. Bei den Treffen der Aufsichtsräte der italienischen UniCredito und der HypoVereinsbank in Mailand und München wurde kein größerer Widerstand erwartet.

UniCredito will durch die Fusion mit der HypoVereinsbank zur nach dem Börsenwert neuntgrößten Bank in Europa aufsteigen. Im Zuge der Übernahme soll es für eine HVB-Aktie jeweils fünf UniCredito-Anteile geben, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Samstag aus Finanzkreisen.

Um sich die Zustimmung der Arbeitnehmervertreter zu sichern, wollen die Italiener eine Bestandsgarantie für das Deutschlandgeschäft der HypoVereinsbank abgeben. Zudem sollen HVB- Manager wichtige Posten in Aufsichtsrat und Vorstand von UniCredito übernehmen.