Das 20-köpfige Gremium billigte zugleich mit nur einer Gegenstimme das Bündnis mit der aus enttäuschten Sozialdemokraten und linken Gewerkschaftern entstandenen Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG). Bei vorgezogenen Bundestagswahlen im Herbst will die PDS ihre Listen für die Mitglieder der WASG öffnen.Vorbehaltlich einer Zustimmung der WASG-Gremien zu einem Bündnis an diesem Sonntag soll die PDS-Basis auf einem Parteitag am 17. Juli über den neuen Namen abstimmen. "Damit wird deutlich: Dies ist ein Neuanfang, und es dokumentiert, aus welcher Richtung beide Partner kommen", sagte Bisky. Bei der Bundestagswahl wolle das Linksbündnis klar machen: "Es gibt eine Alternative zum Sozialabbau und gegen den neoliberalen Zeitgeist."Der Namensänderung müssen nach Angaben von Wahlkampfleiter Bodo Ramelow zwei Drittel der PDS-Delegierten zustimmen. Den Landesverbänden soll künftig erlaubt werden, länderspezifische Zusätze im Namen zu führen. Das bedeute aber weder, die PDS aus dem Namen zu streichen, noch die WASG in einzelnen Ländern einzufügen.