Einen Tag vor der Wahl der Olympia-Stadt 2012 erlaubte das Internationale Olympische Komitee (IOC) dann doch noch formal, dass sich New York an der Abstimmung beteiligt.

Das Exekutivkomitee akzeptierte den Plan der Stadt, ein anderes Olympiastadion als in den offiziellen Bewerbungsunterlagen vorgesehen bauen zu wollen. "Er ist geprüft und genehmigt", sagte das norwegische Exekutivkomitee-Mitglied Gerhard Heiberg.

Zur Rettung seiner Olympia-Ambitionen hatte New York dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) seine Pläne für das Olympiastadion präsentiert. "Wir sind dankbar für die Möglichkeit, dem IOC diese überarbeiteten Pläne zukommen lassen zu können", sagte der Leiter des Bewerbungskomitees NYC2012, Dan Doctoroff. Vor drei Wochen hatte eine Kommission des Staates New York die ursprünglichen Pläne für ein Stadion abgelehnt.

Dies hatte die Chancen New Yorks stark gemindert. Das IOC eröffnete New York jedoch die Chance für eine Nachbesserung. So soll die 45.000 Zuschauer fassende Arena des Baseball-Clubs New York Mets im Osten des Stadtteils Queens in ein 80.000 Besucher fassendes Olympiastadion umgebaut werden.

Nach Angaben des Komitees NYC2012 sollen in dem Stadion unter anderem die Eröffnungs- und Schlussfeier, Leichtathletik-Wettkämpfe und das Fußball-Finale stattfinden.