Oskar Lafontaine als Rechtspopulist mit rechtsradikalen Tendenzen: Das ist nun wirklich niedrigstes journalistisches Niveau!

Die SPD dominieren Neoliberale, Willige und Angepasste. Die wenigen verbliebenen parteiinternen Kritiker sind an den Rand gedrängte, traurige Gestalten. Wenn jetzt aus durchsichtigem Opportunismus wieder links geblinkt wird, entbehrt das jeder Glaubwürdigkeit.

Lafontaine ist den Grundwerten seiner alten Partei treu geblieben, kann sie aber dort nicht mehr verwirklichen. Es ist schade um die große alte Volkspartei, sie wird sich so schnell nicht mehr erholen. Umso wichtiger ist eine Alternative, die ein Linksbündnis mit Hilfe von Lafontaine und Gysi bietet.

CONSTANCE LINKA, LUDWIGSBURG

Als links orientierter Erstwähler und regelmäßiger Leser Ihrer Zeitung lese ich eine gezielte Kampagne gegen die sich gerade neu formierende Linkspartei heraus. Wird die WASG letzte Woche noch als Retrolinke gehandelt, der das Recht abgesprochen wird, links zu sein, weil sie sich nicht für die Schwachen einsetzen, sondern gegebene Besitzstände erhalten will, so gehört sie diese Woche schon zu den bösen Populisten, nur noch vergleichbar mit Jean-Marie Le Pen und Jörg Haider. In welche Ecke stellt ihr sie denn nächste Woche?

Natürlich ist einige Kritik an der Person Lafontaine gerechtfertigt, die Art und Weise jedoch, in der das hier vorgetragen wird, das ist populistische Stimmungsmache.

MAX HAIDER, 18 JAHRE, FRIEDBERG