In der ZEIT Nr. 24/05 berichtete Susanne Wiborg über ihren Kampf gegen den Giersch. Jeden Sommer stellt sie sich dem klassischen Aggressor in ihrem Blumenbeet. Ein Gartenfreund unter unseren Lesern bekundete sein Mitgefühl und riet ihr, Gift auf die Hecke zu sprayen. Ein anderer empfahl, den großblättrigen Storchschnabel zu pflanzen. Der verdränge den Giersch. Ein Dritter schlug vor, die Beete einfach mit alten Zeitungen zu bedecken.

Susanne Wiborg meldet derweil einen Etappensieg aus ihrem Garten. Der Giersch sei zurückgedrängt, eine weitere Ausbreitung fürs Erste verhindert. Doch letztlich müsse man lernen, sich mit dem Kraut zu arrangieren. Oder, wie ihr ein Leser schrieb: Den Kampf gegen die Natur werde sie immer verlieren.