Er wird 1952 in Heidelberg geboren, studiert später Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main

1968 tritt er der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei. Er macht Karriere als Landespolitiker in Hessen

Beide juristischen Staatsexamen legt Kurth mit Prädikat ab. Noch am Tag der Prüfung wird ihm 1978 eine Richterstelle am Landgericht Darmstadt angeboten. Parallel dazu arbeitet er an seiner politische Karriere

Er avanciert 1995 zum Staatssekretär im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Technologie und Europaangelegenheiten. Dort beginnt er, sich mit der Regulierung von Netzen zu beschäftigen. Kurth vertritt dazu das Land Hessen im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union

1999 wechselt er zur Colt Telekom GmbH, verlässt die Firma aber wenige Monate später

Im selben Jahr wird er zum Vizepräsidenten der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post gewählt, 2000 dann zum Präsidenten

Im Juli 2005 wird die Behörde umbenannt in Bundesnetzagentur. Kurth soll nun auch den Strom- und Gasmarkt regulieren