Der Revolutionär hatte auch einmal für fünf Jahre als Marineminister amtiert. Da mag es kein Zufall gewesen sein, dass er sich just diese Insel in der Nähe einer der wichtigsten und markantesten Schifffahrtsstraßen der Welt zu seinem Exil wählte, als er in Ungnade fiel und ausgewiesen wurde. Da war er fünfzig Jahre alt und hatte noch elf Jahre zu leben. (Er sollte dann bei einem besonders brutalen Mordanschlag sterben.)

Mit seiner Frau und einem seiner beiden Söhne war er auf die größte der Inseln gekommen, die – abgeleitet von dem quarzit- und eisenhaltigen Gestein ihrer Hügel – einen offenbar sehr passenden Namen trugen, und vier Jahre lang geblieben. Wo?

Rafi Reiser

Auflösung aus Nr. 28:

Peter I. Island in der Antarktis wurde 1821 von Fabian von Bellingshauser entdeckt und nach dem Zaren Peter I. benannt. 1829 landete der Norweger Ola Olstad mit der "Norway" auf der Insel. Der norwegische Anspruch auf Per I Øy ruht aber wegen des Antarktis-Abkommens von 1959