manuskripte

Zeitschrift für Literatur 168

Hrsg. von Alfred Kolleritsch und Günter Walldorf - Graz 2005 - 273 S., 18,- e

Alles neu: von Roman Bucheli bis Martin Zingg, dazwischen Pascal Mercier mit einer Erzählung, E. Y. Meyer mit einem Dramolett, Adolf Muschg mit einem Dialog zwischen Henriette Herz und Schiller, Raphael Urweider mit Gedichten.

Und alles aus der Schweiz, wobei natürlich die unbeantwortbare Frage auftaucht, was eigentlich das Schweizerische an der Schweizer Literatur sei.

Der allerschweizerischste, allerschönste Beitrag stammt von Gerhard Meier: Geboren wurde ich 1917 in Niederbipp, einem Dorf am Jurasüdfuß, wo ich dann meine Jahre verlebte. Die sogenannte Aufklärung verpasste ich sozusagen. Ideologien grausten mir und grausen mir immer noch. Dem Meister aus Nazareth durfte ich nahe sein, den Leuten, den Maßliebchen, den Schwalben, Schmetterlingen und Dorli, die nun in den Gärten wohnt.

Friedrich Glauser: